20.08.2008
4. Sixdays-Night - Sport und Unterhaltung der Spitzenklasse - Dudenhofen
25.08.2008
Am Montag, 25. August stehen
wieder die weltbesten Bahnradsportler am Start der TIS-Sixdays-Night auf
dem 333 Meter Radsportoval im badischen Oberhau-sen. Um 18 Uhr fällt zum
vierten Mal der Startschuss für eines der größten Sport-Events der Region, bei dem
Olympiasieger und Weltmeister rasend schnell um Punkte sprinten.
Die frisch gebackenen Sieger
des Turiner-Sechs-Tage-Rennens Franco Marvulli und Bruno Risi aus der Schweiz
werden in Oberhausen wieder das Maß der Dinge sein - präsentiert von
TIS-Industries haben sie sich längst in die Herzen ihrer deutschen Fans gefahren.
Mit Luke Roberts steht ein
weiterer Olympiasieger am Start zur Sixdays-Night. Der Profi, der vergangenes Jahr im
CSC-Team antrat, hat in Oberhausen noch eine Rechnung offen und will heuer den Titel
souverän für sich einfahren.
Außerdem am Start sind Andreas
Beikirch und Leif Lampater, Sechs-Tage-Stars der vergangenen Wintersaison,
Ex-Weltmeister Christian Lademann, der 2007 mit dem Gerolsteiner Profi Stefan
Schumacher den Derny-Weltcup gewonnen hat sowie die Brüder Christoph und Michael
Schweizer, Sieger des Nachwuchs-Sechstage-Rennens in Stuttgart. Weitere
Topsportler der Straßen- und Bahnradszene werden folgen.
Doch was wäre das
Sechs-Tage-Rennen-in-einer-Nacht ohne Christian Stoll,
Stadionsprecher von Werder
Bremen und vieler deutscher Sechs-Tage-Rennen? Auch dieses Jahr wird „Stolli“
die gut 3000 Zuschauer über den aktuellen Rennverlauf auf dem Laufenden halten. Für den
entsprechenden Musiksound sorgt wieder DJ Pete aus Liverpool. Schließlich war
und ist er bei unzähligen Sechs-Tage-Rennen dabei und weiß, wie er seinem Publikum
zusätzlich einheizen muss.
TIS-Sixdays-Night – Was
ist das?
Was Stuttgart, Bremen und
München an sechs Tagen auf die Radrennbahnen stellen, schafft Oberhausen an einem
Abend: ein Sechs-Tage-Rennen in einer Nacht mit allen Disziplinen, die dazu
gehören - Madison-, Scratch-und Tempo-Rennen sowie Derny-Weltcup. Action und
Spannung in geballter Ladung. Organisiert wird das Bahnradsportevent von
Ex-Radprofi Erik Weispfennig aus Waghäusel-Kirrlach, Weltmeister 2000, und seinem Bruder
Leif. Vier Jahre, in denen die Zuschauer, die sowohl aus dem Badischen als auch aus
der Pfalz, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Raum anreisen, aus dem Staunen
nicht heraus kommen.
Denn die Radsportler erreichen in der Spitze Geschwindigkeiten
von über 60 Kilometern pro Stunde. Ihre Räder haben weder Freilauf noch Bremse,
noch haben sie mehrere Gänge. Der „starre Gang“ ist vorgeschrieben – der
Stabilität wegen. Denn auf den Radrennbahnen ist es eng, die Steigung teilweise 40
Prozent, von den Fliehkräften in den Kurven des Ovals ganz abgesehen. Schnelligkeit und
Technik sind auf dieser Bahn gefragt – Spannung pur.