Am 20. Juli 2008 beginnt der Mannheimer Mozartsommer. Vom zeitgenössischen Musiktheater, über Performance bis zur historischen Aufführungspraxis reicht die Spannweite. Zum Auftakt des Mannheimer Mozartsommers am 20. Juli, ab 15.00 Uhr im Schlossgarten zu Schwetzingen präsentiert das Nationaltheater Mannheim mit „Mozart im Park“ einen Ausblick auf die Festivalwoche zwischen historischem Blick und zeitgenössischer Auseinandersetzung mit den Werken von Wolfgang Amadeus Mozart.
Zur Einstimmung auf die Festivalwoche macht der Mannheimer Mozartsommer den Schlossgarten zum Erlebnisort für Musik, Kunst und Tanz unter freiem Himmel. Am Minervatempel und an der großen Fontäne begegnen die Parkbesucher den Musikern des Nationaltheaterorchesters unter der Musikalischen Leitung von Günther Albers mit Divertimenti und Serenaden. Auf eine aktuelle Auseinandersetzung mit einem der berühmtesten Konzerte Mozarts trifft der Flaneur am Naturtheater, wenn das Kevin O’Day-Ballett das Klarinettenkonzert mit zeitgenössischem Tanz verbindet. Neue Perspektiven auf den Park eröffnet die Garteninstallation „Mozartspuren“ von Roland Quitt und Erwin Stache.
Das Rokokotheater öffnet am 20. Juli, um 20.00 Uhr, seine Türen für das erste Konzert mit dem „Ensemble Zefiro“, den Spezialisten für Musik des 18. Jahrhunderts. Werke von Mozart und Beethoven stehen auf ihrem Programm. Die folgenden Tage zeigen im Nationaltheater Mannheim mit „Zaide/Adama – Fragments“ (21. Juli) vom Theater Bremen und dem Gastspiel der Komischen Oper Berlin „Die Entführung aus dem Serail“ (22. Juli) in der Inszenierung von Calixto Bieito spannende Inszenierungen nah am Puls der Zeit. Mit „Ann Murray und Concerto Köln“ (23. Juli) führt der Mannheimer Mozartsommer echte Mozartspezialisten auf der Bühne des Opernhauses zusammen. Im Rokokotheater ist neben der Wiederaufnahme von Günter Krämers Inszenierung von „Lucio Silla“ (24. und 26. Juli) die Einmann-„Zauberflöte“ mit dem Tenor Christoph Homberger (25. Juli) zu erleben, bevor die Festliche Open-Air-Mozartgala mit großem Synchronfeuerwerk „Schloss in Flammen“ (27. Juli) das Festival beschließt. Eine Vielzahl an Einführungen, Nachgesprächen und musikalischen Nachklängen ergänzt das Festivalprogramm.