Etwa 80 Güter und Genossenschaften aus allen Teilen der Pfalz präsentieren bei der größten Pfälzer Leistungsschau ihre Spitzenprodukte. Mehr als 400 Weine und Sekte, überwiegend mit Prämierungen der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, können verkostet werden. An den drei Messetagen strömen in Schnitt 3000 Besucher zu der Pfälzer Weinmesse. Damit ist die Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz und der Pfalzwein-Werbung eine der erfolgreichsten Weinmessen in der Region.
Der zur „Rebsorte des Jahres“ gekürte Riesling hat nicht nur maßgeblich zum gestiegenen Ansehen des deutschen Weins beigetragen, er spielt auch im Pfälzer Weinbau eine herausragende Rolle. Denn die Pfalz ist weltweit das zweitgrößte Riesling-Anbaugebiet und glänzt besonders bei trockenen Rieslingen. Die Riesling-Fläche an der Deutschen Weinstraße ist derzeit mit 5242 Hektar nur um wenige Hektar geringer als die Fläche des größten Anbaugebiets an der Mosel. Die Jury um Sommelier-Weltmeister Markus Del Monego wird aus den trockenen Riesling-Kabinett-Weinen ihren Favoriten heraussuchen, eine zweite Entdeckung wird unter den Rotwein-Cuvées gesucht.
Eine besondere Attraktion haben sich die Veranstalter für die Liebhaber von süßem Naschwerk einfallen lassen: „Edelsüße Weine und kandierte Früchte“ lautet das Motto. Mathias Mangold von der Agentur „Genusstur“ bietet dazu zwei Verkostungen an, doch die Besucher können auch auf eigene Faust auf Entdeckungstour gehen: Auf der Messe wird ein Probier-Paket mit mehreren kandierten Früchten von der Confiserie Biffar angeboten. Die süßen Proben können dann zu verschiedenen Weinen, die vorab von der Vereinigung „Vinissima“ (Vereinigung von Weinfachfrauen) ausgewählt wurden, verkostet werden.