Neue Tendenzen im Stadt-Theater: Die Entdeckung der Stadt als Spielort und die Einbindung ihrer Bewohner mit ihren besonderen Fähigkeiten als Spezialisten des Alltags. Die Einbeziehung der sozialen Realität der Stadt ins Theatergeschehen. Die Erkundung der Stadt, ihrer Geschichte und ihrer Geschichten mit theatralischen Mitteln - das Theater wird zur Heimat-Kunde und damit verstärkt zur Menschen-Kunde.
Für Zuschauer ab 5 Jahren:
SCHAF
Junge Oper Mannheim/Schnawwl
Dort, wo das Gras am grünsten ist, lebt Schaf mit tausend anderen Schafen. Ihr Leben ist in Ordnung, bis sich plötzlich Lorenzo in die Schafsherde flüchtet. Lorenzo, der ein Prinz ist und auf keinen Fall König werden will. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Doch es gibt ein Problem: Schaf hat keinen Namen. Und wenn man ein spezieller Jemand für jemanden sein möchte, braucht man einen Namen. Aber wo bekommt man einen Namen her? Schaf macht sich auf den Weg, um herauszufinden, wer sie ist. Als Schaf zu ihrer Herde zurückkehrt, hat sie zahlreiche Erlebnisse und ihren Namen im Gepäck – und stößt bei den anderen Schafen auf Ablehnung. Schaf muss sich nun entscheiden: Will sie ein spezieller Jemand werden oder will sie weiterhin ein ganz normales Schaf sein können?
HEUTE 20/05/07 15 Uhr in der Spiegelhalle
ULZANAS RACHE
-Der mystische Grund
der Zivilisation
Theater und Philharmonisches Orchester der Stadt Heidelberg
KenNiTay, ein Chiricahua-Apache und Scout für die Weißen soll dem jungen Offizier Young DeBuin helfen, den grausamen Apachenhäuptling Ulzana zu stellen, der eine Spur der Verwüstung durchs Land zieht. Eine harte Schule für einen, der keine Felderfahrung hat und Christ und Soldat in einem sein will. Im Clash of cultures versuchen die beiden eine echte Männerfreundschaft.
Mitten in der Nacht kommen Martha und ihr Ehemann George von einer Party zurück. Martha hat noch ein junges Paar auf ein letztes Glas zu sich eingeladen. Zunächst werden die gesellschaftlichen Formen noch gewahrt, doch je später die Stunde, desto rücksichtsloser versuchen Martha und George, einander zu verletzen. Sie verwickeln auch das junge Paar in ihre Liebes- und Hass-Spiele, bis schließlich die Fassade beider Beziehungen zusammenbricht...
HEUTE 20/05/07 20 Uhr im Stadttheater
ICH BIN JAMES JOYCE, MEIN NAME IST GEORGE...
am 20. Mai zum letzten Mal in Kreuzlingen Theater an der Grenze
George Joyce ist der Sohn des berühmten irischen Literaten James Joyce. Seinen Lebensabend verbringt er zusammen mit seiner zweiten Frau im Stift Rosenau in Konstanz. Dass ihn jeder für seinen Vater hält, macht dem alten, etwas verschrobenem George auf den ersten Blick nichts aus. In Wahrheit jedoch hält George eine schwungvolle Rede über eine schwierige und literarisch geprägte Vater-Sohn-Beziehung, über undankbare Kinder, typische Alterserscheinungen und verlorene Lieben.
11 Uraufführungen - 4 Erstaufführungen - 1 Ur-Lesung: Der Schwerpunkt der Baden-Württembergischen Theatertage liegt auf modernen Dramatik. Daher liegt es nahe das Festival in ein Festival der Autoren zu verwandeln. Lernen Sie Dea Loher, Theresia Walser, Stefanie Zweig, Reto Finger, Jan-Christoph Hauschild, David Lindemann, Christoph Nussbaumeder, Ilija Trojanow und Gerhard Zahner kennen. >mehr
26 mal Rahmenprogramm
In die Fremde
Migranten schildern ihre Erfahrungen in Konstanz, Schauspieler lesen Texte über Exil und Rückkehr, Autoren erzählen von Wahlheimat und wahrer Heimat, Fachleute diskutieren Zuwanderungsprobleme. Ein umfangreiches Rahmenprogramm spürt dem Gegensatzpaar Fremde und Heimat nach. >mehr
Kooperation mit der Hochschule Konstanz
Ein Gesicht für die Theatertage
8 Kommunikationsdesign-Studierende der HTWG Konstanz gestalten den visuellen Auftritt der Baden- Württembergischen Theatertage 2007 in Konstanz. Das 2. Kooperationsprojekt des Theaters Konstanz mit dem Studiengang Kommunikationsdesign >mehr
Kooperation mit campus tv
Wettbewerb für Trailer
Gemeinsam mit campus tv unter der Leitung von Prof. Dr. Albert Kümmel-Schnur schrieb das Theater Konstanz einen Wettbewerb zum Thema der Theatertage aus. 8 StudentInnen beteiligten sich daran und bastelten jeweils einen 30-sekündigen Trailer. Gezeigt wurden alle Trailer im Zebra Kino am 27. April und von einer Jury (Jan MIttelstädt von der Werbefirma Lorth/Gessler/Mittelstädt und Kerstin Polte von der HfMK Zürich) gesichtet. Gewonnen hat der Trailer von Nils Gritz, der nun im Zebra Kino und im Scala Kino sowie im Theater zu sehen ist. Alle anderen Trailer sind auf der Homepage von ctv zu sehen.
Theatertage kooperieren mit der Integrationsbeauftragten der Stadt Konstanz
FREMDEHEIMAT heißt das Motto der Baden-Württembergischen Theatertage 2007
in Konstanz. Was bedeutet dieses Thema in Konstanz und für die Konstanzer? Viele lieben ihre Heimat am See und können sich nicht vorstellen... >mehr
Der Kurator der Theatertage Karlheinz Braun über FREMDEHEIMAT
„Es ist gar schön, an einem Orte fremd zu sein, und doch so notwendig, eine Heimat zu haben.“ Das schrieb Johann Wolfgang Goethe 1782 an Frau von Stein, und beschrieb damit zugleich das Jahrhunderte alte Verhältnis von Heimat und Fremde, dem von Geborgensein in Stadt und Land... >mehr