19.10.2005
10. Internationales Tango Festival - Siempre Tango - Karlsruhe
21.-23.10.2005
In diesem Jahr feiern wir mit unserem Festival Jubiläum. Seit bereits
10 Jahren veranstalten wir immer im Herbst einen grossen Ball mit
Live-Musik und argentinischen Profitanzpaaren. Der Veranstaltungsort
ist alljährlich die Durlacher Festhalle. Weltbekannte Orchester wie
z.B. Color Tango, Alfredo Marcucci, El Arranque, Rudolfo Montironi,
Sexteto Sur waren bei uns zu Gast. Viele, international bekannte
Tanzpaare sind aufgetreten und haben Workshops gegeben.
Orchester: Sexteto Canyengue Sexteto Canyengue Die beiden Bandoneonspieler Carel Kraayenhof
und Leo Vervelde gründeten im Herbst 1988 das erste holländische
Tangosextett "Sexteto Canyengue". Die beiden Musiker sind vor allem von
Osvaldo Pugliese und Astor Piazzolla inspiriert. Zu diesen großen
"Maestros" des Argentinischen Tangos hatten die beiden Holländer eine
sehr gute Beziehung, so dass sie viel Unterstützung bei ihrer
musikalischen Weiterentwicklung erhielten.
Carel Kraayenhof ist der erste Holländer, der sich intensiv mit
dem Bandoneon und Interpretationen des argentinischen Tangos
beschäftigt. 1989 begannen Carel und Leo eine sehr umfangreiche und
anspruchsvolle Arbeit: sie schufen für ihr Ensemble ein Repertoire, das
hauptsächlich aus selbst geschriebenen Arrangements besteht. Außerdem
komponierte Carel mehrere Tangos für das Sextett wie "VillaCrespo",
"Tiburonero", "Para Lalo y Mirta" und "Cavel rojo", das er Osvaldo
Pugliese widmete. Tango ist für Sexteto Canyengue Weltmusik und so
fließen bei Ihnen Einflüsse aus Pop, Jazz, Salsa, klassischer und
Gegenwartsmusik ein. Ihre Interpretationen sind romantisch,
melancholisch, aber auch lebendig und manchmal sogar rauh, immer jedoch
leidenschaftlich. Nachdem Sexteto Canyengue ein Jahr lang mit
Bandoneon, Violine, Viola, Piano und Kontrabass instrumental
musizierte, nahmen sie 1992 die CD "Por el Tango" und 1993 die CD
"Tiburonero" mit den Sängern Fabian Russo und Gabriel Menendez auf. Die
dritte CD "Canyengue bien Piazzolla" mit dem Sänger Javier Fata ist
eine Hommage an Astor Piazzolla. 1993 gründeten Carel und Leo am
Musikkonservatorium Rotterdam einen Studiengang für Argentinischen
Tango, der von dem damaligen Künstlerischen Direktor Osvaldo Pugliese
eröffnet wurde. Nach dem Tod von Osvaldo Pugliese hat Gustavo
Beytelmann diese Aufgabe übernommen. Die im Jahr 1997 aufgenommene CD
"Tanguero de Holanda" ist größtenteils den Tänzern gewidmet.
Interessant ist die Einbindung einer Bass-Klarinette bei drei
Aufnahmen, sowie die Komopsition von "Colores de Tango" vom damaligen
Orchestermitglied Wim Warmann. Die fünfte CD "Cinco Tangos de Astor
Piazzolla" (1998) ist die letzte Aufnahme mit Leo Vervelde, der sich
nun ausschließlich auf die Arbeit am Konservatorium und die Leitung des
Schulorchesters Otra konzentriert. Eva Wolff spielte bis September 2000
als bisher einziges weibliches Mitglied des Sextetts das zweite
Bandoneon. Im Jahr 2000 produzierte Sexteto Canyengue die CD "Tango
Maxima". Sie enthält - wie der Titel verspricht - einige sehr berühmte
Tangos. Bei diesen Aufnahmen spielt Peter Reil das zweite Bandoneon.
Das Orchester hat es verstanden, dem Tango neue Impulse zu geben, die
ihre Musik und Tangointerpretation unverkennbar machen. Die Gruppe
musste über die Jahre immer wieder nach neuen Musikern suchen, so dass
die Auflistung aller Musiker umfangreich ausfällt.
Tanzpaare
Sebastian Arce y Mariana Montes
Sebastian y Mariana aus Buenos Aires sind heute bekannt als eines der
besten Paaren der neuen Tangogeneration, außerdem sind sie
ausgezeichnete Lehrer. Ihre Art und Weise zu interpretieren, geht weit
über das rein Strukturelle hinaus, hin zu einer natürlichen und
einheitlichen Tanzweise. Sie tanzen seit 1995 in den großen Tangoshows
der Tangometropole und sind seit einigen Jahren auf internationalen
Tourneen unterwegs. Sebastian y Mariana leben seit einiger Zeit in
Paris, arbeiten eng mit Chicho Frumboli und Fabian Salas zusammen. Zu
ihren wichtigsten Lehrern gehören die ganz großen Maestros wie Eduardo
y Gloria Arquimbau, Juan Carlos Copes y Maria Nieves, Pepito Avellaneda
und Antonio Todaro.
Emile y Nazan
Emile y Nazan tanzen gemeinsam seit 1995. Seither haben beide,
neben ihrem Engagement in verschiedenen Städten Deutschlands und
international ( USA, Australien, Istanbul, Israel ), an Festivals
teilgenommen. Auch an deren Organisation waren sie massgeblich
beteiligt. Nazan zeichnet sich durch ihre innewohnende natürliche
Eleganz aus, und Emile, mit stets hohem Anspruch an sich selbst,
beeindruckt durch ein hohes Mass an Improvisationstalent.
Workshops mit Sebastian Arce y Mariana Montes
Samstag, den 22.10.
13.00-14.30 Uhr: ^
Abrazo abierto - cerrado
Musicality with the basics
14.45-16.15 Uhr: *
Introduction to Colgadas
Mixing barridas and Colgadas
16.30-18.00 Uhr:°
Mixing Volcadas y Colgadas
Sonntag, den 23.10.05
14.00-15.30 Uhr: ^
Abrazo abierto - cerrado
Musicality with the basics
15.45-17.15 Uhr *
Introduction to Colgadas
Mixing barridas and Colgadas
17.30-19.00 Uhr °
Mixing Volcadas y Colgadas
^ geeignet für TänzerInnen ab 9 Monate Tanzerfahrung
* geeignet für TänzerInnen ab 1 Jahr Tanzerfahrung
° geeignet für TänzerInnen ab 2,0 Jahren Tanzerfahrung
Gebühr: 1 Workshop à 3 Stunden : 50 €
jede weitere Einheit à 1,5 Stunden: 20 €
Ball - 22.10.2005
In diesem Jahr feiern wir mit unserem Festival Jubiläum. Seit bereits
10 Jahren veranstalten wir immer im Herbst einen grossen Ball mit
Live-Musik und argentinischen Profitanzpaaren. Der Veranstaltungsort
ist alljährlich die Durlacher Festhalle. Weltbekannte Orchester wie
z.B. Color Tango, Alfredo Marcucci, El Arranque, Rudolfo Montironi,
Sexteto Sur waren bei uns zu Gast. Viele, international bekannte
Tanzpaare sind aufgetreten und haben Workshops gegeben.