12.02.2008
Wohnungen als Stressfaktor - Arbeitskreis Baubiologie Südwest - Karlsruhe
Die Liste der Krankheiten ist lang und wird immer länger: Asthma, Neurodermitis, Kontaktallergien, Diabetes, MCS, Burn-out-Syndrom. Dies ist nur ein kleiner Auszug von Leiden, die in den letzten Jahrzehnten verstärkt aufgetraten. Allein die Zahl asthmatischer Kinder unter fünf Jahren ist in den letzten 15 Jahren um 160 Prozent gestiegen. Die möglichen Ursachen sind so vielfältig, wie die Methoden, dies Krankheiten zu mildern.
Baubiologen sind Haus-Ärzte Baubiologen können helfen, viele dieser Krankheiten zu lindern. Sie sind keine Wunderheiler, sondern sorgen dafür, dass der Körper wenigstens zu Hause keinem zusätzlichen Stress ausgesetzt ist. Die Energie, die der Organismus sonst gegen häusliche vorhandene Schadstoffe, Elektrosmog oder Schimmelpilze einsetzen muss, steht dann für Heilung und Regeneration zur Verfügung. Baubiologen untersuchen Wohnungen auf mögliche Ursachen für Krankheiten, stellen „Rezepte“ in Form von Renovierungs- und Sanierungsempfehlungen aus und helfen bei der Umsetzung auf Wunsch tatkräftig mit.
Stressende Nachtruhe Schlafen ist die beste Medizin. Doch wenn die Medikamente mit schädlichen Zusatzstoffen verunreinigt sind, ist der Schaden manchmal größer als der Nutzen. So ist das auch mit dem Schlafplatz. Wenn während der Regenarationsphase des Menschen elektrische, magnetische oder elektromagnetische Felder auf ihn wirken, er Schadstoffe, Schimmelpilztoxine und -sporen einatmet, auf einem Rücken feindlichen Bett liegt, ihn Vibrationen oder Lärm nicht in die Tiefschlafphase fallen lassen oder die wohnklimatischen Aspekte den Schlaf nicht fördern, dann bedeutet Schlafen nicht Erholung sondern Stress. Gerädert und müde kriecht der Mensch dann morgens aus dem Bett und dass, obwohl er lange genug geschlafen hat.
Entspannt Schlafen, (sich) gesund Wohnen Manchmal sind es Kleinigkeiten, die eine positive Wirkung auf die Gesundheit haben: eine Nachtschaltung fürs hauseigene W-LAN-Netz, Vibrationsdämpfer für die nachts laufende Waschmaschine, oder den zweipoligen Stecker der Nachttischlampe richtig herum in die Steckdose stecken. Manchmal sind größere Maßnahmen notwendig: Eine federkernfreie Matratze, ein allergikerfreundlicher Putz für die Wand, eine funktionierende Erdung für die Elektroinstallation. Doch sind Stör- und Stressfaktoren im Haus und Bett eliminiert, wird die Wohnung zum Ort der Erholung. Dann ist Schlafen tatsächlich die beste Medizin.
Gesundheit fängt zu Hause an Es gibt viele Möglichkeiten Stressfaktoren in Schlaf- und Kinderzimmer zu reduzieren und das eigene Zuhause und sich selbst zu erholen. Die Fachmänner und -frauen des Arbeitskreises Baubiologie Südwest helfen mit Rat und Tat weiter, wenn die eigenen vier Wände zum Stressfaktor für den Menschen geworden sind.