27.08.2007
Adam Wieland - Metallwerkstatt Karlsruhe
Sie suchen ein Tischgestell für Zuhause oder für Ihr Büro? Sie wollen
ein Büro einrichten? Sie wollen eine Schule, Fachhochschule oder
Universität mit Schreibtischen ausstatten? Wir produzieren und
vertreiben seit 1964 die originale Weiterentwicklung des Tischgestells
von Egon Eiermann: Zerlegbar - mit senkrecht gestellten
Querverstrebungen - mittig oder versetzt.
Firmengeschichte
Der Firmengründer Adam Wieland war lange Zeit an der Fakultät für
Bauwesen an der Technischen Hochschule Karlsruhe angestellt. Die
Leitung des Lehrstuhls für Architektur hatte von 1947 bis zu seinem
Tode 1970 der bekannte Architekt Egon Eiermann inne.
In dieser Zeit hat Eiermann u.a. das original Tischgestell entworfen (1953).
Diese Ausführung hatte fest verschweisste Querverstrebungen, die
räumlich diagonal angebracht waren. Der Originalentwurf ist im Buch
"Egon Eiermann: Bauten und Projekte" von Wulf Schirmer (ISBN
3-421-02805-2, Seite 274) abgebildet.
1965 wollte ein Assistent von
Egon Eiermann infolge eines Umzuges eine leicht transportable Version
des Gestelles. Er kam zu Adam Wieland mit der Bitte, ein
Originalgestell in der Mitte auseinander zu sägen. Adam Wieland
modifizierte jedoch das Original von Egon Eiermann in zweierlei
Hinsicht: die Querverstrebungen wurden senkrecht gestellt und das
gesamte Gestell wurde demontierbar.
Die Position der Querverstrebungen ist hierbei variabel. Das erste
derart weiterentwickelte Gestell ging an den Assistenten, weitere
Gestelle dieser originalen Weiterentwicklung werden seitdem von Adam
Wieland produziert und vertrieben.
1990 lässt Adam Wieland diese
Weiterentwicklung des Eiermann Tischgestells beim deutschen Patentamt
in München unter der Nummer M9001669.6 ins Musterregister eintragen.
In den Jahren danach wurde diese leicht transportable Weiterentwicklung
derart populär, dass sie heute von zahlreichen Firmen kopiert und
vertrieben wird. Dabei wird oftmals (und fälschlicherweise) damit
geworben, dass es sich hierbei um ein "original Egon Eiermann
Tischgestell" handelt.
Da es sich bei dem zerlegbaren Tischgestell um eine Weiterentwicklung
des original Eiermann Tischgestells handelt, bleiben die Produktions-
und Vertriebsrechte auch nach dem Verkauf des Namens "Eiermann" im
Jahre 1995 erhalten.
Die Subkonstruktion der Tischplatte wendet Eiermann übrigens auch für
den Altar der Matthäuskirche in Pforzheim an (Egon Eiermann: Bauten und
Projekte, Seite 274, 105). Sie erscheint nach einmal, mit verchromter
Oberfläche, als Untergestell für ein Klavichord auf der Triennale in
Mailand 1954 (Egon Eiermann: Bauten und Projekte, Seite 277).
Wir fertigen die von uns vertriebenen Tischgestelle, Regale sowie das
meiste Zubehör übrigens nach wie vor in unserer eigenen Metallwerkstatt
von Hand selbst an. Kommen Sie und besuchen Sie uns!
Adam Wieland Metallwerkstatt Alte Kreisstrasse 12
D-76149 Karlsruhe