Männer müssen aus biologischen Gründen öfter einmal onanieren, weil es bei ihnen sonst zu einem "Samenstau" kommt.
Diese Legende bildete in einigen Kulturen (z.B. im China des
Mittelalters) den Hintergrund dafür, dass Masturbation für Männer
erlaubt, Frauen jedoch verboten war.
Tatsächlich ist die Behauptung unsinnig. Sperma kann nicht
schlecht werden und sich auch nirgendwo anstauen. Die Samenzellen
werden in den Hoden gebildet und in den Nebenhoden gespeichert.
Bei längerer sexueller Enthaltsamkeit kommt es automatisch zu Samen-Ergüssen nachts und während des Träumens.
Jungen in der Pubertät sind dann anfangs manchmal sehr
überrascht, wenn sie nach dem Aufwachen noch feuchte Stellen auf
der Bettdecke vorfinden.