Alle Tickets auf www.eventim.de
0_0_120x60 Logo







Werbung, Bannerwerbung
Tips, Tipps
Firmeneintrag
Newsletter
Impressum
Artikelsuche:
Adressensuche:
Archiv, Archive
Ausflugtipps, Ausflugsziele
Ausstellungen
Auto, Verkehr
Bauen, Wohnen
Buch, Bücher
Burg, Burgen, Schloss, Schlösser
Erotik
Essen, Trinken
Events, Veranstaltungen
iFamile, Kind, Kinder
Gastronomie, Restaurants, Hotel, Hotels
Geld, Beruf, Jobs
Handwerk
High-Tech, Technik
Kirche, Kirchen, Kloster, Klöster
Kust, Kultur
Lifestyle, Wellness
Medien, Bildung
Medizin, Gesundheit
Messe, Messen
Museum, Museen
Musik, Tanz
Personen, Persönlichkeiten
Politik, Nachrichten
Rat, Info
Recht, Justiz
Reise, Reisen
Rezept, Rezepte
Sage, Sagen, Legende, Legenden
Shopping, Einkaufen
Sport, Fitness
TV, Kino, Film
Weisheiten
Wetter, Meteorologie
Wissen
Witze, Witziges
Workshops, Kurs, Kurse

20.07.2005
Bankgebühren - Deutsche zahlen zu viel



Für alltägliche Dienstleistungen kassieren Geldinstitute in Deutschland im internationalen indet nur bei direkt vergleichbaren Leistungen statt. Schlimmer noch - viele Gebühren sind unzulässig.

Deutschland weit über Durchschnitt

In Zeiten des kostenlosen Girokontos, das viele Kreditinstitute hier zu Lande mittlerweile anbieten, überrascht diese Nachricht: 98 Euro zahlt jeder Deutsche im Schnitt jährlich für alltägliche Bankdienstleistungen. Damit liegt  er weit über dem internationalen Durchschnitt von 78 Euro, wie jetzt eine Studie der Unternehmensberatungsgesellschaft Capgemini ergeben hat. Zu diesen alltäglichen Leistungen zählt die Studie unter anderem Kontoführung, Zahlungsmittel, Barmittelverwendung sowie Scheck- und Bankkartensperrungen.

Extreme Unterschiede

Dabei unterscheiden sich die Gebühren der Dienstleister zum Teil extrem. So existieren in Deutschland Preise von 29 Euro für den günstigsten bis hin zu 131 Euro für den teuersten Anbieter. Für einen Kunden sei es dabei nicht leicht, die Kosten insgesamt zu vergleichen: Relativ dicht beieinander im Preis lägen die Banken bei direkt vergleichbaren Leistungen wie Kredit- oder Maestro-Karten. Hier sei auch ein deutlicher Wettbewerb festzustellen, heißt es in der Studie.

Wettbewerb nur bei sichtbaren Gebühren

Anders hingegen verhalte es sich bei Produkten, die nicht im direkten Blick des Verbrauchers stünden wie zum Beispiel Kontoführung oder Zahlungsverkehr. Bei diesen seien die Kunden oftmals nicht über den von ihnen zu zahlenden Preis im Bilde und die Gebühren variierten erheblich. "Ein Preiswettbewerb findet nur in direkt sichtbaren Dienstleistungskategorien statt. Die Banken versuchen dort ihre Kunden zu gewinnen. Sie hoffen, dass die Kunden dann später andere Leistungen ohne Preisvergleich beziehen", erklärt Rainer Wilken von Capgemini.

Nicht alle Gebühren sind zulässig

Dabei sind nicht längst alle Gebühren, die die Banken einfordern, auch zulässig, mahnen Verbraucherschützer. Die Geldinstitute seien sehr erfindungsreich, wenn es darum geht, ihren Kunden zusätzliche Leistungen in Rechnung zu stellen.

Keine Extragebühr für Barabhebungen am Schalter

Manche Banken und Sparkassen kassierten für Barabhebungen am Schalter eine Extragebühr, weil die Personalkosten höher seien als am Geldautomaten. Zu Unrecht, befand das Landgericht Frankfurt (AZ: 2-2 O 17/03) unlängst in einem Urteil. Gebühren für nicht ausgeführte Leistungen? Unangenehm sind so genannte Lastschriftrückgaben. Ist bei der Abbuchung einer Lastschrift das Konto nicht ausreichend gedeckt, weist die Bank sie zurück.

Das ist zwar nervig, aber völlig in Ordnung. Richtig ärgerlich wird die Sache allerdings, wenn sich die Institute die "Leistung" der nicht ausgeführten Überweisungen mit bis zu 7,50 Euro vergüten lassen, obwohl der Bundesgerichtshof diese Praxis bereits in einem Urteil von 1997 untersagt hat.

Benachrichtigungen unentgeltlich


Die Berechnung solcher Entgelte ist auch dann unzulässig, wenn sie unter dem Deckmantel solcher Formulierungen wie "Schadenersatz" oder "Information des Kunden über den Misserfolg" daherkommen, entschied dasselbe Gericht jetzt Anfang März dieses Jahres (AZ: XI ZR 154/04). Denn zur unentgeltlichen Benachrichtigung des Kunden über die Nichtausführung eines Auftrages sind alle  Geldinstitute verpflichtet.

Die Bankkunden sollten also ihre Kontoauszüge sehr sorgfältig auch auf solche Kosten hin überprüfen, raten Verbraucherzentralen und die Schutzgemeinschaft für Bankkunden (SfB).

Wenn die Überweisung nicht ankommt ...

Immer wieder passiert es, dass Überweisungen nicht bei dem Empfänger ankommen.

Das kann viele Ursachen haben, zum Beispiel hat der Kunde das
Überweisungsformular fehlerhaft ausgefüllt. Dann liegt das Geld womöglich auf einem fremden Konto oder ist irgendwo im Datennetz der Kreditinstitute den realen oder virtuellen Aufenthaltsort des Geldes ermitteln zu lassen. Manche Banken lassen sich diesen Service zu Unrecht extra bezahlen, kritisieren Verbraucherschützer.

Beratung grundsätzlich kostenfrei Beratungsleistungen gehören zum Bankgeschäft. Die Institute dürfen dafür nicht zusätzlich kassieren, auch wenn der Kunde sich schließlich doch nicht für das Angebot entscheidet. Das hat das Oberlandesgericht Dresden in einem Urteil (AZ: 7 U 2238/00) festgehalten. Es gehört zum normalen Alltag, dass Kunden mehrere Angebote einholen, um die besten Konditionen zu ermitteln, erklärten die Richter.

Beratung grundsätzlich kostenfrei


Beratungsleistungen gehören zum Bankgeschäft. Die Institute dürfen dafür nicht zusätzlich kassieren, auch wenn der Kunde sich schließlich doch nicht für das Angebot entscheidet. Das hat das Oberlandesgericht Dresden in einem Urteil (AZ: 7 U 2238/00) festgehalten. Es gehört zum normalen Alltag, dass Kunden mehrere Angebote einholen, um die besten Konditionen zu ermitteln, erklärten die Richter.

Banken lassen sich zu viel Zeit


Auch immer wieder in der Kritik von Verbraucherschützern: Abbuchungen vom Konto werden sofort vorgenommen, aber bei Einzahlungen und Überweisungen lassen sich die Banken gerne Zeit. Auf diese Weise arbeiten die Geldhäuser eine Weile mit dem fremden Geld. Das dürfen sie nicht, urteilte der Bundesgerichtshof (AZ. XI ZR 239/96).

Und noch zum Schluß

Kreditwürdig oder nicht? Die SCHUFA gibt Auskunft
Wer einen Kredit aufnimmt oder etwas auf Raten kaufen möchte, kommt zwangsweise mit der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, kurz -SCHUFA-, in Kontakt. Über eine Anfrage an diese Datenbank versuchen nahezu alle Banken, Versandhäuser und Telefongesellschaften Rückschlüsse auf die
Kreditwürdigkeit eines Antragstellers zu ziehen. Stimmt man der
"SCHUFA-Klausel" zu, erklärt man sich einverstanden, dass entsprechende Daten über das Geschäft an die SCHUFA mitgeteilt und dort gespeichert werden. Dies ist nichts Ungewöhnliches - im Gegenteil: Hinter Anzeigen, die damit werben, auf eine Prüfung der Kreditwürdigkeit zu verzichten, steckt nicht selten ein unseriöses Angebot.

70 Millionen Auskünfte pro Jahr
Derzeit stottern die Deutschen mehr als eine halbe Milliarde Euro an Krediten
ab. Dank der SCHUFA-Auskünfte haben die Kreditgeber jedoch nur wenige
Ausfälle. Rund 5000 Unternehmen arbeiten mit der SCHUFA, die jedes Jahr knapp
70 Millionen Auskünfte erteilt, zusammen. Bei der Art der Auskünfte gibt es
jedoch Unterschiede. Versandhäuser oder Mobilfunkbetreiber erhalten in der
Regel nur Informationen über nicht-vertragsgemäßes Verhalten eines
Kreditinteressenten (B-Auskunft).

Rückschlüsse auf Kreditwürdigkeit
Zwar wird der SCHUFA kein konkretes Guthaben oder Einkommen mitgeteilt. Wohl
aber werden nicht zurückgezahlte Kredite, geplatzte Schecks, Lohnpfändungen
oder eidesstattliche Versicherungen gemeldet. Wer also in der Vergangenheit
nicht zuverlässig seine Raten beglichen hat, muss damit rechnen, dass ein
neuer Antrag abgelehnt wird. Niemand macht schließlich gerne mit säumigen
Schuldnern Geschäfte. Täglich bearbeitet die SCHUFA über 150.000 solcher Anfragen. Banken dagegen erfahren ausführlich, wie viele Kredite ein potentieller Kreditnehmer abzahlen muss (A-Auskunft). Diese Auskunft ist nicht nur für die Aufnahme von Krediten, sondern auch die Eröffnung neuer Konten oder den Antrag auf Überziehungskredite nötig.

Immer wieder Pannen


Mehr als 90 Prozent der Auskünfte fallen positiv aus, doch es kommt immer wieder zu Pannen, besonders bei häufig vorkommenden Namen wie Müller oder Schmidt. Hat der Namensvetter einen schlechten Leumund, wird nichts aus dem Kredit. Auch Tippfehler bei den Kreditsummen haben schon dazu geführt, dass ein Kreditantrag abgelehnt wurde oder das Versandhaus nicht liefert.

Eigenauskünfte werden oft mißbraucht Jeder Verbraucher darf übrigens mit einer "Eigenauskunft" die Daten einsehen, die über ihn gespeichert sind. Falsche Daten muss die SCHUFA (www.schufa.de) sofort berichtigen. Die SCHUFA erteilt jährlich rund 750.000 Selbstauskünfte.

Verantwortlich für diese hohe Zahl sind vor allem misstrauische Haus- und Wohnungsbesitzer, die sich auf diesem Umweg die Bonität ihrer Mieter nachweisen lassen. Auch Arbeitgeber verlangen immer wieder von potenziellen Mitarbeitern eine SCHUFA-Eigenauskunft. Solche Auswüchse belegen die Macht der eigentlich nur zur Kreditsicherung gegründeten Organisation.

Quelle: abgedruckt mit Genehmigung der Karlsruher Strassenzeitung




Karlsruher Strassenzeitung


Startseite - Archiv - Top-Tipps - Wir über uns - Artikel veröffentlichen - Werbung - Newsletter - Hotels - Tickets - Routenplaner - Adressen-Suche - Suchhilfe Artikel - Suchhilfe Adressen - Aktuelle Artikel - Impressum



Die 20 aktuellsten Artikel bei click2day:




Vitaculture - Ermässigungen im Elsass

Römische Badruinen - Baden-Baden Museum antiker Badkultur

Burg Landeck Fest 2008 - Klingenmünster / Pfalz

Glückliche Menschen leben länger - Landespsychologentag in Stuttgart

Wenn das Deo die Haut reizt

Formel für die optimale Absatzhöhe

Ihr Coach - Hans-Peter Merkel

Der Blumenladen in Speyer

8. Afrika-Fest - Juni 2008 - Freudenstadt

Villa Visconti in Bietigheim-Bissingen

Aromaöle und ihre Verwendung

Hafenkulturfest - Juni 2008 - Karlsruhe

Fest der Innenhöfe und Museumsnächte - Juni 2008 - Freiburg

20. Vogtsburger Kunst- und Kunsthandwerkstage - Vogtsburg

Skulpturenpark - Wörth

Schlemmer-Brunch - Beim Schupi - d'Badisch Bühn

Beim Schupi - Die "Groove" live aus dem Wohnzimmer

Sommerkino im Biergarten - Beim Schupi - Karlsruhe

Die Jagd nach dem Zylinder - Pfundtners Bauerntheater - Beim Schupi - Karlsruhe



Werbemöglichkeiten:
BASIC (kostenlos)
BASIC XL
PROFI
PREMIUM
PREMIUM PLUS

pdf-Formular
Firmen-Eintrag
Bannerwerbung

Newsletter bestellen