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18.05.2005
700 Jahre Freiheitsbrief - Wolfach
25.-26.06.



Mittelaltermarkt, historisches Festspiel, Handwerkervorführungen. Stadtkern, Innenstadt.


Die Stadt Wolfach feiert 2005 ein Ereignis von grundlegender Bedeutung für ihre Geschichte: Die Verleihung des ersten Freiheitsbriefes  im Jahre 1305.

Die Highlights werden eine Jubiläumsausstellung  vom 29.05.05 bis 12.06.05 sowie das große historische Stadtfest mit  Mittelaltermarkt und Festspiel am 25./26.06.05 darstellen.

Wer  vergab oder stellte den ersten Freiheitsbrief aus?       
Udilhild  Freifrau von Wolfach (durch Heirat wurde sie zur Gräfin von Fürstenberg),  sowie ihre drei Söhne, die Grafen Heinrich, Konrad und Friedrich, vergaben am 26. April 1305 den 1. Freiheitsbrief an die Wolfacher Bürger.  Dies bezeugen 5 Siegel der Urkunde. Das 5. Siegel stammt von Graf  Konrad zu Fürstenberg.

Was  ist der Freiheitsbrief und welche Auswirkungen hatte er für die damaligen  Bürger Wolfachs?   
 Der  Freiheitsbrief ist die älteste Urkunde der Stadt Wolfach.
 Durch  ihn wurde die Stadt im Jahre 1305 mit weiteren Rechten, aber auch Pflichten ausgestattet. Das Marktrecht, die Erlaubnis zur Abhaltung von Märkten und das Privileg zum Handel mit Wein („Bannwein“) und Salz sorgten für  die gesicherte Versorgung der Bürger und Anwohner mit Nahrung, Kleidung  und Rohstoffen. Die Weinsteuer, das sogenannte Un- oder Ohmgeld für jedes angestochene Fass, brachte der Stadt wichtige finanzielle Einnahmen.

Diese  Einnahmen mussten laut dem Freiheitsbrief vorrangig zur Deckung städtischer  Baukosten verwendet werden, z. B. für Befestigungen, Markthalle, Mühlen,  Rießner und Brunnen, um nur einige zu nennen.

Als  Gegenleistung für diese Rechte mussten die Wolfacher Bürger jährlich zwanzig Mark Silber nach Wolfacher Gewicht an Gräfin Udilhild zahlen (1  Mark = ½ Pfund Silber = 234 g; d. h.: insgesamt 4,67 kg Silber im Jahr). 

Welche  Auswirkungen hatte der Freiheitsbrief für die Zukunft, also für uns?
Der  Freiheitsbrief war das Fundament für die Entwicklung städtischer Autonomie!

In  Wolfach wurde Udilhilds Freiheitsbrief zur Grundlage für weitgehende Selbstverwaltung durch ein Wahlrecht für Rat und Gericht, dem Zwölferrat, durch eine eindeutig geregelte Beteiligung bei der Einsetzung des  Schultheißen durch die Herrschafter. Der Freiheitsbrief bewirkte die  Festlegung von städtischen Rechtsbräuchen in drei Stadtbüchern (1347,  1400 u. 1470). Des Weiteren förderte er die Privilegierung der Stadt und  den Aufbau einer arbeitsteiligen Gesellschaft in der Stadt. Es begann die  Ansiedlung von Händlern, Handwerkern und Dienstleistern.

Die  Stadt Wolfach hätte sich letztlich ohne den ersten Freiheitsbrief nicht  zu dem entwickeln können, was sie heute darstellt.





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Nicht nur die großen Einrichtungen wie das Historische Museum der Pfalz oder das Technik Museum Speyer öffnen an diesem Abend ihre „Schatztruhen“, auch die zahlreichen kleinen Galerien, Museen und viele Sehenswürdigkeiten haben sich für diese Nacht ganz besondere Themen und Aktionen einfallen lassen. Tauchen Sie ein in das Kulturleben der besonderen Art und entdecken Sie das Kulturnetzwerk Speyer.

Neu dabei ist in diesem Jahr der „Schauraum Schmucksyndikat“. Die freischaffende Künstlerin und Schmuckdesignerin Hanna Tochtermann öffnet regelmäßig ihren Schauraum als Galerie und als Schauplatz für kulturelle Veranstaltungen.

Bei fast allen Einrichtungen gehört Musik zum Programm der Nacht. Ob japanische Trommelklänge, Jazz oder Gregorianik: viele Stilrichtungen sind vertreten. 
Lassen Sie sich verzaubern von Musik und Licht, von Essen und Trinken, von Gesprächen und Stille.

Bitte geben Sie hier einen bildbeschreibenden Kurztext ein.Mit einem einzigen Ticket (Kontrollband für’s Handgelenk) können Sie alle beteiligten Kultureinrichtungen der Stadt besuchen. Dieses Bändchen kostet 6 Euro und ist erhältlich bei allen angeschlossenen Institutionen sowie der Tourist-Information Speyer (Tel. 06232-142239)

Regelmäßig verbinden unsere beiden Kulturbusse viele Stationen der Speyerer Kulturmeile. Das Ticket gilt auch zur kostenlosen Nutzung dieses Service-Angebots.

Übrigens: Sollten Sie mit dem Auto anreisen, benutzen Sie bitte den Parkplatz Festplatz. Der Kulturbus hält auch dort.

Beteiligte Einrichtungen 2008:

  • Bitte geben Sie hier einen bildbeschreibenden Kurztext ein.Altpörtel
  • Altstadt Galerie
  • Archäologisches Schaufenster
  • Artwork Galerie
  • Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
  • Dreifaltigkeitskirche
  • Feuerbachhaus
  • Galerie Josef Nisters
  • Historisches Museum der Pfalz Speyer
  • Judenhof
  • J.J. Becher-Haus
  • Kaiser- und Mariendom
  • Kinder- und Jugendtheater
  • Kreis- und Stadtsparkasse
  • Künstlerbund
  • Kulturhof Flachsgasse: Kunstverein Speyer e. V. und Städtische Galerie
  • Kulturraum
  • Landwirtschaftliche Sozialversicherung
  • Purrmann-Haus
  • Schauraum Schmucksyndikat
  • TECHNIK MUSEUM SPEYER
  • Volksbank Kur- und Rheinpfalz
  • Werkstattladen

Ein ausführliches Programm erhalten Sie in allen beteiligten Einrichtungen, 
der Tourist-Information Speyer, Maximilianstraße 13, 67346 Speyer oder
hier als PdF zum 
Download (ca 1,2 MB) 



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