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11.04.2007
Augst und Kaiseraugst in römischer Zeit - Schweiz



Die ältesten archäologischen Spuren in Augst und Kaiseraugst, die wir kennen, belegen eine römische Besiedlung erst ab 15/10 v. Chr.: Von der Kolonie des Munatius Plancus fehlt jede Spur. Konnte sich diese Koloniegründung vorerst nicht durchsetzen? Handelt es sich um eine "Planungsleiche", die in den unsicheren Zeiten nach Caesars Ermordung (44 v. Chr.) gar nie realisiert wurde? Oder wurde sie an einem anderen Ort angelegt, etwa auf dem Münsterhügel in Basel, wo sich im 1. Jahrhundert v. Chr. eine grössere Siedlung befand?


Unter Kaiser Augustus erhielt das Imperium, das jahrelang unter Bürgerkriegen gelitten hatte, festere organisatorische und territoriale Strukturen. Nach der Eroberung und Unterwerfung weiter Gebiete von Ägypten bis nach Westeuropa betrieb Augustus eine bewusste Politik der Romanisierung, in deren Mittelpunkt die Gründung von Kolonien stand. 


Diese waren nicht nur Knotenpunkte der lokalen Verwaltung, des Handels und des Kultes. Gerade unter Augustus boten sie auch eine wichtige Möglichkeit, um Soldaten nach dem Ende ihrer Dienstzeit als Veteranen mit einer Landparzelle abzufinden und anzusiedeln. Jede Kolonie bestand nicht nur aus einer Stadt, sondern aus einem teilweise beträchtlichen Gebiet mit mehreren Siedlungen bis zum einfachen Gutshof. 


Vermutlich erstreckte sich das Gebiet von Augusta Raurica im Süden bis an den Jurakamm und im Nordwesten bis ins Elsass.


Die Stadt und ihr Umland

Die (Neu-)Gründung von Augusta Raurica erfolgte nach der Eroberung des Alpenvorlandes (15 v. Chr.). Die Wahl des Standortes hatte verschiedene Vorteile. Einerseits trafen sich an dieser Stelle wichtige Verkehrsachsen: Dem Rhein entlang führte die kürzeste Verbindung von Gallien an die Donau, und von Süden her traf die direkteste Route zwischen Italien und Germanien an den Rhein: Die römische Strasse, die vom Grossen St. Bernhard an den Genfer See, ins Mittelland, über den Hauenstein und schliesslich entlang der Ergolz bis nach Kaiseraugst führte. Für die Standortwahl ausschlaggebend war nicht zuletzt auch der Rhein, da Güter in der Antike wenn immer möglich auf dem Wasserweg transportiert wurden: Der Überlandtransport war weitaus teurer und antike Transportwagen hatten nur eine relativ geringe Nutzlast. Auch strategische Gründe werden in der Wahl des Siedlungsplatzes eine Rolle gespielt haben: Bis im späten 1. Jahrhundert n. Chr. und erneut seit dem späten 3. Jahrhundert n. Chr. bildete der Rhein die Grenze des Imperiums. Der Schwarzwald gehörte in diesen Zeiten bereits zum "Barbaricum" und lag ausserhalb des Reiches.


Die Bevölkerung der Stadt wird zu Beginn zu einem gewissen Teil aus Veteranen bestanden haben, vielleicht auch aus einigen Familien aus dem Süden, zum grössten Teil aber aus der alteingesessenen lokalen, keltischen Bevölkerung des Raurikergebietes. Das spätere Stadtgebiet von Augusta Raurica war bis zur Koloniegründung allerdings noch nicht besiedelt, sondern wahrscheinlich eine bewaldete, unbewohnte Zone. Ein Baumstrunk, der unter der Nordwestecke des Theaters gefunden wurde und der gemäss Jahrringanalyse (Dendrochronologie) kurz vor Christi Geburt gefällt worden war, ist vielleicht ein Zeuge der Rodungen zur Zeit der Siedlungsgründung.


Die ersten Bauten der Stadt bestanden aus Holz, doch waren die Quartiere bereits planmässig in rechteckigen Quartieren, den "Insulae", angelegt. Erst nach einigen Jahrzehnten, in der Zeit um 50-80 n. Chr., begann man, hauptsächlich in Stein zu bauen. Für diesen Wechsel gab es verschiedene Gründe: Wegen des grossen Holzverbrauchs durch die Bautätigkeit, aber auch aufgrund des enormen Brennholzbedarfs der Keramik- und Ziegelproduktion, der Schmiede, Bronzegiesser etc. war Holz wohl bald nicht mehr in unmittelbarer Nähe zu finden. Hinzu kommen die Vorteile des Steinbaus - insbesondere die geringere Feuergefahr - , aber auch die zunehmende Romanisierung der einheimischen Bevölkerung, welche Elemente der mediterranen Architektur übernahm.


Die verkehrsgeografische Lage und das fruchtbare Umland liessen die Stadt bald prosperieren; im 2. Jahrhundert n. Chr. dürfte die Einwohnerzahl der Koloniestadt rund 15'000 Menschen betragen haben. Ein Grossteil der Bevölkerung des Koloniegebietes lebte allerdings nicht in der Stadt selbst, sondern in den zahlreichen Gutshöfen der näheren und weiteren Umgebung. Was diese Gutshöfe über ihren Eigenbedarf hinaus produzierten, wurde in der Stadt gehandelt und weiterverarbeitet. Archäologisch belegt sind neben Händlern insbesondere Metzger, Gerber, Beindrechsler und -schnitzer, die alle auf landwirtschaftliche Erzeugnisse angewiesen waren. Aber auch Töpfer, Ziegler, Bronzegiesser, Schmiede, Maler, Schreiner und Zimmerleute, Glasbläser, sogar Falschmünzer arbeiteten in der Stadt.


Die Stadtstruktur

Im Mittelpunkt römischer Koloniestädte stehen stets öffentliche Bereiche und Bauten, in denen sich die römische Gedankenwelt sozusagen in der Architektur manifestiert. Das Forum im Zentrum der Stadt bildet die wichtigste dieser Zonen. Noch heute sind imposante Reste der Curia sichtbar, dem Tagungsort des Stadtrates, in deren Untergeschoss heute Mosaikfunde aus Augusta Raurica ausgestellt sind. Anschliessend an die Curia befand sich die Basilica, eine mächtige Halle, in der sowohl gehandelt als auch Amtsgeschäfte getätigt wurden. Der grosse Tempel am gegenüberliegenden Ende des Forums, dessen Fassade als Silhouette rekonstruiert wurde, diente wahrscheinlich dem Kaiserkult. Der ganze Forumsbezirk war in römischer Zeit von einer Säulenhalle und dahinter liegenden kleinen Kammern oder Läden umrahmt.


Auch das Theater und der gegenüberliegende Tempel auf dem Schönbühl sowie die verbindende monumentale Treppe gehören zu den zentralen öffentlichen Bauten; im Gegensatz zum Forum entstanden diese Anlagen allerdings erst zwei bis drei Generationen nach der Stadtgründung. Der Schönbühl-Tempel wurde an Stelle von älteren Tempelchen erbaut, die möglicherweise einheimischen keltischen Gottheiten geweiht waren.

Neben diesen zentralen Bereichen existierten weitere öffentliche Bauten: Um 200 n. Chr. erhielt die Stadt im Südwesten ein Amphitheater; unweit davon konnten weitere kleinere Tempel archäologisch untersucht werden. Auch die Thermen spielten im Leben der Bevölkerung eine wichtige Rolle. In der Oberstadt befanden sich zwei grosse Thermenanlagen, in Kaiseraugst können die im 3. Jahrhundert entstandenen "Rheinthermen" noch heute besichtigt werden. Eine etwas kleinere Badeanlage am Fuss des Kastelenplateaus wurde erst kürzlich ausgegraben und erlangte durch ein gut erhaltenes unterirdisches Brunnenhaus, das ebenfalls zugänglich ist, einige Berühmtheit.

Bis weit ins 3. Jahrhundert n. Chr. war Augusta Raurica eine hauptsächlich zivile Stadt; die nachweisbare Anwesenheit von Militär beschränkt sich auf kurze Zeiträume. Die grosse Ausnahme bildet ein frühkaiserzeitliches Holzkastell, das vor rund 20 Jahren in Kaiseraugst entdeckt worden ist: Auf der Wacht und in den Äusseren Reben wurden Spitzgräben und weitere Befunde ausgegraben. Typisches Fundmaterial aus diesen Grabungen - Waffen und andere militärische Ausrüstungsgegenstände - zeigt, dass sich hier in den Jahren um 20 bis 50 n. Chr. ein Militärlager befand, das allerdings weitaus kleiner als das Legionslager in Vindonissa war. Einige Jahrzehnte später wurde auch dieses Gebiet mit Privathäusern überbaut; in dieser sog. Unterstadt breitete sich ein einfaches Handwerker- und Händlerquartier aus. Danach lassen sich in Augusta Raurica während langer Zeit keine militärischen Einrichtungen mehr nachweisen.


Auch die Stadtmauer von Augusta Raurica, die im späten 1. Jahrhundert n. Chr. entstand, aber nie vollendet wurde und beim heutigen Haustierpark noch teilweise erhalten ist, kann nicht als militärische Anlage bezeichnet werden. Sie diente eher repräsentativen Zwecken und wurde möglicherweise aus Gründen der städtischen Konkurrenz kurz nach der weitaus eindrücklicheren Stadtmauer von Aventicum erbaut.


Bis gegen die Mitte des 3. Jahrhunderts n. Chr. scheint die Stadt einen ununterbrochenen Aufschwung erlebt zu haben. Das überbaute Gebiet umfasste schliesslich mehr als 100 ha. Die südliche Stadtgrenze lag jenseits der heutigen Autobahn, die nördliche auf der rechten Seite des Rheins, wo mehrere Bauten und ein Gräberfeld belegt sind.


Alamannensturm oder Strukturkrise?

Seit der Mitte des 3. Jahrhunderts änderte sich die Situation aber deutlich. In der Heimatkunde von 1962 konnte man zu diesem Thema noch lesen, dass im Jahre 259/260 die Alamannen den Limes überrannt hätten, worauf weite Landstriche von "raubenden und brennenden Germanenscharen überschwemmt und ausgeplündert" worden seien; auch Augusta Raurica sei damals "grösstenteils zerstört" worden. Die tatsächlich tief greifenden Umwälzungen des 3. Jahrhunderts konnten mit dem scheinbaren Schlüsselereignis "Limesfall 259/269" bequem und einfach erklärt werden. Doch in den letzten Jahrzehnten hat die archäologische und historische Forschung von diesem dramatischen Szenario Abschied genommen. Vor 40 Jahren, in der Zeit des Kalten Krieges, waren drastische monokausale Erklärungen und polarisierende Bilder der Auseinandersetzung zwischen grossen Machtblöcken in der Forschung durchaus gängig. Es ist kein Zufall, dass heutige Archäologen und Historiker in einer globalisierten und unübersichtlichen Welt geschichtliche Veränderungsprozesse vermehrt durch das Zusammenwirken ganz unterschiedlicher Faktoren erklären: Die Krise des römischen Reiches war in Wirklichkeit ein vielschichtiger Prozess, der sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte und in den meisten Provinzen zu nachhaltigen Veränderungen führte. Germaneneinfälle sind nur ein Kennzeichen dieser Zeit, doch auch wirtschaftliche, innenpolitische und ökologische Probleme spielten eine ebenso wichtige Rolle in dieser Entwicklung, die sich nicht auf ein Katastrophenjahr reduzieren lässt.


In Augusta Raurica finden sich seit der Mitte des 3. Jahrhunderts jedenfalls deutliche Hinweise auf Verarmung und Bevölkerungsrückgang (stark reduzierte Bautätigkeit, geringere Funddichte, nicht reparierte Gebäuderuinen), auf Bedrohung (versteckte Wertgegenstände), aber auch auf Kämpfe, allerdings nicht im Jahre 260, sondern erst um 273/275 (Konzentrationen von Waffenfunden in der Augster Oberstadt). Wir können nicht einmal mit Sicherheit feststellen, welchen Gruppen diese Waffenfunde zuzuschreiben sind: Waren es Soldaten, die einander in bürgerkriegsähnlichen Zuständen bekämpften? Handelt es sich um marodierende Banden, oder richteten sich die Kämpfe gegen barbarische Eindringlinge? Ein weiterer Aspekt dieser schwierigen Jahre, die Hypothese eines Erdbebens um die Mitte des 3. Jahrhunderts, das möglicherweise ebenfalls zum Niedergang der Stadt beitrug, konnte bisher nicht bewiesen werden.


Die Untersuchung der Ursachen und Begleitumstände, welche die Siedlungsstruktur veränderten, wird die Forschung sicher auch in Zukunft intensiv beschäftigen.


Gegen Ende des 3. Jahrhunderts hatte sich das Antlitz der Koloniestadt jedenfalls stark gewandelt: Während verschiedene Teile der Wohnquartiere nun unbewohnt und teilweise zerstört waren, während das Leben der nun weitaus weniger zahlreichen Bevölkerung unter viel einfacheren Bedingungen verlief, hatte man wohl unter Kaiser Probus (276-282) das Kastelen-Plateau zu einer Befestigung ausgebaut.


Das Castrum Rauracense

Wenige Jahre später reagierten Kaiser Diocletian (286-305) und seine Mitregenten mit zahlreichen Massnahmen und Reformen auf die veränderte Situation, in der sich das Imperium Romanum nach schwierigen Jahrzehnten in politischer, wirtschaftlicher und sozialer Hinsicht befand.


Eine dieser Massnahmen betraf die Grenzsicherung. Vom Oberrhein bis an die Donau entstand ein System von Befestigungen, der sogenannte Donau-Iller-Rhein-Limes. Im heutigen Dorfkern von Kaiseraugst, wo seit dem 1. Jahrhundert n. Chr. ein Wohn- und Händlerquartier die Strasse gesäumt hatte, die von der Oberstadt zur Rheinbrücke führte, wurde das Castrum Rauracense errichtet und bildete fortan eines der wichtigsten Zentren dieser Befestigungsreihe. Die "Heidenmauer" ist noch heute ein eindrückliches Zeugnis dieser mächtigen Umwehrung, die ursprünglich eine Höhe von 8-10 m aufwies und mit mindestens 18 Türmen und vier Toranlagen versehen war.


Über die Bebauung im Innern des Kastells wissen wir nicht sehr viel. Die meisten Überreste von Gebäuden, die erhalten geblieben sind, gehören zur älteren Bebauung; sie stammen aus dem 1.-3. Jahrhundert. Auch die Rheinthermen, deren Reste noch heute besichtigt werden können, bestanden bereits, als das Kastell erbaut wurde. Die Überreste der Häuser, die zur Kastellperiode gehören, sind nur bruchstückhaft erhalten, schwierig zu interpretieren und oft durch jüngere Bautätigkeiten sogar verschwunden. Aber wir können davon ausgehen, dass sowohl ein Teil der zivilen Bevölkerung als auch Militär innerhalb der Kastellmauern lebte. Der Grossteil der Menschen wohnte und arbeitete hingegen in einfachen Häusern in der unmittelbaren Umgebung des Kastells, von diesem allerdings durch einen Wehrgraben im Vorgelände getrennt. Von der Wacht bis in die Äusseren Reben und die Schürmatt, aber auch von der Kastellstrasse bis über die Kantonsstrasse hinaus zeugen viele spätrömische Funde von einer intensiven Besiedlung. Im alten Zentrum der Kolonie in der Oberstadt hingegen, im "Steinler" in Augst, finden sich nur spärliche Hinweise auf Aktivitäten im 4. Jahrhundert; vor allem entlang der wichtigsten Verbindungsstrassen - an der heutigen Augster Giebenacherstrasse, im Bereich der Autobahn und auf Kastellen - deuten einige Funde auf ein Weiterleben hin.


Nach mehreren relativ ruhigen Jahrzehnten entwickelte sich um die Mitte des 4. Jahrhunderts eine dramatische Lage. Magnentius, ein Gegenkaiser, der im Jahre 350 an die Macht geputscht wurde, konnte sich für kurze Zeit im gesamten Westen des römischen Reiches etablieren, doch wurde er von Kaiser Constantius II. nicht anerkannt. Die Auseinandersetzung spitzte sich zu und fand ihren vorläufigen Abschluss im Herbst 351 in einer blutigen Schlacht bei Mursa (heute Osijek, Kroatien). Magnentius hatte den Grossteil der Truppen abgezogen, die bisher in den westlichen Provinzen stationiert gewesen waren, und dadurch die Rheingrenze militärisch geschwächt. 351 oder 352 nutzten germanische Stämme diese Situation aus und fielen auf breiter Front in die gallischen Provinzen ein.


Auch in Kaiseraugst hinterliess dieser Überfall deutliche Spuren: Brandschichten und viele verbrannte Münzen genau jener Jahre sind Belege eines fatalen Alamanneneinfalls. Auch der weltberühmte Silberschatz gehört in diesen Zusammenhang: Er wurde von seinen Besitzern wohl vergraben, um ihn vor der unmittelbar drohenden Gefahr zu schützen. Mehrere kleinere Schatzfunde der Jahre 351/352 sind weitere Belege dieser Ereignisse.


Doch schon wenig später wurde das Kastell wieder als Stützpunkt und als Ausgangsbasis römischer Truppen genutzt. Der zeitgenössische Historiker Ammianus Marcellinus berichtet für die Jahre nach 354, dass Kaiser Constantius II. und sein Nachfolger Julian Apostata sich mehrmals mit grösseren Heeresverbänden in Kaiseraugst und dessen Umgebung aufhielten, um die Rheingrenze wieder zu konsolidieren. Spätestens unter Kaiser Valentinian I. (364-375) lassen sich im Castrum Rauracense erneut deutliche archäologische Spuren nachweisen. Wohl in dieser Zeit verlor das bisherige Südtor (an der Kreuzung Kastellstrasse / Heidemurweg) seine Funktion; die bestehende Nord-Süd-Strasse wurde aufgelassen und durch ein mächtiges Apsidengebäude - wohl der zentrale Verwaltungsbau des Kastells - überbaut. Ob auch die kleine Befestigung auf der gegenüberliegenden Rheinseite erst in dieser Zeit errichtet worden war oder ob sie bereits in die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts datiert werden kann, ist noch nicht mit Sicherheit zu bestimmen.


Das "Ende der Römerzeit" an der Rheingrenze ist weitaus weniger klar, als dies oft angenommen wurde. Lange glaubte man, diesen Prozess mit einem Abzug der Truppen von der Rheingrenze im Jahre 401 verbinden zu können, doch lässt sich in Wirklichkeit in vielerlei Hinsicht eine Kontinuität ins frühe Mittelalter feststellen: Der Übergang von der Spätantike zum frühen Mittelalter umfasste neben vielen neuen Elementen auch ein recht langes Weiterleben römischer Traditionen und Strukturen. Es ist denn auch kein Zufall, dass das Castrum Rauracense weiterhin das regionale Zentrum blieb und die Besiedlung bis zum heutigen Tag ohne Unterbrechung fortdauert.




AUGUSTA RAURICA

Giebenacherstrasse 17

CH-4302 Augst (Karte)


Tel.: (0041) 061.816 22 22
Fax: (0041) 061.816 22 61


mail@augusta-raurica.ch


Hinweis: nur Mails mit Absender/Adresse
werden beantwortet


Öffnungszeiten

Römermuseum mit Silberschatz und Römerhaus

(siehe Ausstellungen!):

Mo 13-17 Uhr, Di-So 10 -17 Uhr
(Nov. - Febr. 12-13.30 Uhr geschlossen)



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