28.07.2006
Viel Prominenz auf der Rennbahn – Geschichten um Stars und Starlets - Internationale Galopprennen - Grosse Woche 2005 - Baden-Baden
"Sehen und gesehen werden“ – dieser allzu menschlichen Vergnügung lässt
sich auf der Galopprennbahn bestens frönen. Denn gerade bei den
Internationalen Galopprennen Baden-Baden gibt es viel zu sehen - der
Rennplatz Iffezheim lockt Meeting für Meeting reichlich Prominenz an.
Die Stars und Starlets, insbesondere aus dem Showbusiness, sind
natürlich gefragte Motive für die zahlreichen Fotografen, die
sich für die Meetings akkreditieren. Wichtig ist da natürlich der
richtige Hut, meint nicht nur Gabriele Metzger aus der ARD-Serie
"Verbotene Liebe". SWR-Moderator Frank Elstner, selbst ein
Dauergast auf der für "ihn schönsten Rennbahn in Europa", sorgte
kurzerhand für Abhilfe und ging mit der Schauspielerin um
Mitternacht in einem Badener Hutgeschäft zum Einkauf.
Diese Probleme hatte die Frau des ehemaligen Schweizer Botschafters,
Shawne Borer - Fielding nicht. Die Texanerin mit viel Pferdeverstand
reiste ins Schlosshotel Bühlerhöhe stets mit einem Wagen voll mit
verschiedenen Hüten an.
Doch wer die Wahl hat, hat die Qual - weiß das "Playmate des
Jahrhunderts", Gitta Saxx. Trotz zweier Kleiderkoffer konnte sie
sich einfach nicht entscheiden. Am Ende zwängte sie sich unter
tatkräftiger Hilfe von Tina Joyeux, die sich gemeinsam mit ihrem Mann
Dr.Frank Joyeux um die prominenten Rennbahngäste kümmert, in ein
türkisfarbenes Nichts aus Seide, das sie prompt groß in die
"Bild-Zeitung" brachte.
Für Schlagzeilen sorgte natürlich auch der Auftritt der "Männer"-
Rivalen Heiner Lauterbach und Uwe Ochsenknecht. Lauterbach lieh sich
für seine Trainingsrunde in der Lichtentaler Allee einen
Jogging-Anzug mit hohem Erinnerungswert von Brenner’s Park
Hotel-Direktor Frank Marenbach ("Für meine Gäste tue ich
alles") aus.
Ochsenknecht wiederum überraschte den Präsidenten des Internationalen
Club, Bernhard Prinz von Baden, mit Detailwissen über die
Familiengeschichte. Kein Wunder, denn Ochsenknecht, der sich sehr
intensiv auf seine Rollen vorbereit, spielte in dem Film "Kaspar
Hauser" den Großherzog von Baden.
Für den größten Rummel sorgte allerdings Verona Feldbusch, heute Pooth.
Ihr folgten auf der Rennbahn eine Traube von mehr als 100 Fans
und Fotografen. Sie konnte sich kaum mehr bewegen und zog sich
deshalb in ein ruhiges Kämmerchen auf die ehemalige Clubtribüne zurück.
Ein Mann erwies sich aber als besonders hartnäckig und
behauptete, er sei auf der Suche nach der Tochter, die ein Verona-Fan
sei. Von den Leibwächtern ursprünglich als "schlechter Trick"
abgewimmelt, stellte sich heraus – der besorgte Vater sprach die
Wahrheit. Das kleine Mädchen saß bei Verona auf dem Schoß und
sang gemeinsam Kinderlieder.