28.06.2007
60 % der deutschen Internet-Nutzer beklagen Infomüll in Suchmaschinen
Repräsentativ-Umfrage von Forsa: Jeder Zweite bricht Suche
entnervt
ab / Google-Nutzer ärgern sich vorwiegend über Dialer, Yahoo-Nutzer
über Porno-Hinweise / Indexteam der Suchmaschine www.Seekport.de sorgt
für Trefferlisten ohne Dialer und Porno.
Knapp 60 Prozent der deutschen Internetnutzer beklagen Infomüll in
Suchmaschinen: 27 Prozent gaben dabei an, "sehr häufig" unter den
ersten angezeigten Treffern nur Links auf Seiten bekommen zu haben, die
nicht die gewünschte Information enthielten oder nur Hinweise auf
Internet-Auktionen und Verkaufsangebote lieferten. Weitere 32 Prozent
beklagten diesen so genannten Infomüll "ab und zu".
Das ergab eine Internet-repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der
neuen, deutschsprachigen Internetsuchmaschine Seekport.de unter 514
Usern ab
14 Jahren in Deutschland. Am meisten ärgern sich die Befragten demnach
über Dialer und ungewollte pornografische Inhalte (je 72 Prozent),
gefolgt von menschenverachtenden Inhalten (65 Prozent) und
Verkaufshinweisen zu Auktionen (64 Prozent). 62 Prozent der Befragte
gaben außerdem jugendgefährdende Inhalte als größtes Ärgernis an. Und
mehr als jeder Zweite ärgert sich bei der Suche über Hinweise zu
Internetshops (56 Prozent).
Die schlechte Qualität der Suchergebnisse führte bislang dazu,
dass nahezu jeder Zweite (48 Prozent) "fast jedes Mal" oder
"gelegentlich" die Suche entnervt abgebrochen hat. Auf die Frage, bei
welchen Suchmaschinen ihnen der störende Infomüll bereits aufgefallen
sei, nannten 65 Prozent der deutschen Internet-Nutzer Google, jeder
vierte Befragte nannte Yahoo (24 Prozent). Bei der Nutzung der Suche
auf Web.de sind 13 Prozent der deutschen Internet-User bereits
Infomüll aufgefallen, bei der Lycos-Suche haben zwölf Prozent diese
Erfahrung gemacht.
Auf einzelne große Suchmaschinenanbieter wie beispielsweise Google
und Yahoo bezogen, ergibt sich ein nahezu identisches Bild: Ein
Viertel (27 Prozent) derjenigen, die Google als Suchmaschine nutzen,
geben "sehr häufig" Probleme mit Infomüll in den Trefferlisten an.
Von denen, die Yahoo nutzen, sind es sogar 35 Prozent. Auf die Frage,
was sie am meisten störe, nennen Google-Nutzer an erster Stelle teure
Dialer (73 Prozent). Bei Yahoo sieht es bei den Dialern mit 72
Prozent nicht besser aus, wobei die Yahoo-Nutzer sich noch mehr über
pornografische Inhalte in den Trefferlisten ärgern (75 Prozent).
Nahezu zwei Drittel der deutschen Suchmaschinen-Nutzer (65
Prozent) würden aufgrund des genannten Infomülls "auf jeden Fall"
eine Suchmaschine bevorzugen, deren Suchindex regelmäßig von einem
Qualitätsteam von Dialern und Infomüll befreit wird. Ein Viertel der
Befragten (27 Prozent) würde diese Qualitätssuche gern einmal
ausprobieren.
Nach den einzelnen Anbietern unterteilt, zeigt sich, dass
beispielsweise fast zwei Drittel (65 Prozent) der Google-nutzenden
Internetuser eine Suchmaschine bevorzugen würden, deren Index von
einem Qualitätsteam gepflegt wird. Von den Yahoo-Nutzern wünschen
sich dies sogar 69 Prozent.
"Wir verlassen uns bei der Erstellung unseres Suchindexes nicht
ausschließlich auf den Suchroboter. Diese Mechanismen werden von
vielen Firmen ausgenutzt, um in den Trefferlisten oben zu landen",
erklärt Stefan Karzauninkat, Director Quality Management Europe bei
Seekport. "Das führt automatisch zu den durch die Umfrage belegten
Qualitätsproblemen." Daher leistet sich Seekport ein Indexteam in
jedem Land, um eine hohe Trefferqualität zu garantieren. "Bei uns ist
die Wahrscheinlichkeit, auf einen Dialer hereinzufallen, nahezu
null", erklärt Karzauninkat.
Der Suchmaschinen-Technologie-Anbieter Seekport Internet Technologies
GmbH ist im Dezember 2003 mit dem Ziel gestartet, individualisierte
Suchtechnologien für Unternehmen auf höchstem
technischen Niveau anzubieten und eine der führenden Internet-Suchmaschinen in Europa zu etablieren. Die
Seekport-Suchtechnologie zeichnet sich durch eine hohe
Trefferqualität aus, die durch innovative Technologien und lokale
Indexteams sichergestellt wird. Von der hohen Qualität profitieren
sowohl die Business-Partner des Unternehmens als auch die Consumer im Rahmen ihrer Internetsuche. Hinter Seekport stehen starke
Gesellschafter, die eine optimale Kombination aus kaufmännischer und
technologischer Kompetenz sowie finanzielle Liquidität zur Verfügung
stellen. Seekport ist seit Oktober auch in Frankreich mit einer
Internet-Suche unter www.seekport.fr online. Noch in diesem Jahr wird
der Markteintritt in Großbritannien erfolgen.