Die Benediktinerabtei Neuburg liegt am Rand der Universitätsstadt
Heidelberg im vorderen Neckartal. Schon 1130 siedelten sich hier
Mönche an, die von der Reichsabtei Lorsch bei Heppenheim kamen.
Heute gibt es neben dem klösterlichen Leben auch einen Bio-Hofladen und
einen Blumenladen.
Geschichte:
763 als Dependence des Klosters Lorsch gegründet, seit 1195
Frauenkloster, nach 1562 aufgelöst und Lusthaus der Kurfürstin, ab 1671
wieder Fräuleinstift, seit 1709 jesuitisch, danach in weltlichem
Besitz. Herberge berühmter Künstler, Carl Maria von Weber komponierte
hier seinen “Freischütz”.
1825 das erste Goethemuseum, Romantikerklause und geistiges Zentrum der
Heidelberger Romantik. 1908 traf sich hier der Dichterkreis um Stefan
George, 1913 kam Rudolf Steiner, 1924 Klaus Mann. Seit 1926 ist die
Abtei wieder im Besitz der Benediktiner.
Heute leben 16 Mönche in der Abtei Neuburg nach der Regel des hl.
Benedikt. Im Gebet engagieren sie sich für die Kirche und unsere
Gesellschaft. Sie sind offen für die Menschen, die zum Kloster
kommen und laden zur Teilnahme an der Liturgie und zum Gespräch
ein.
Neben den Diensten innerhalb der Gemeinschaft arbeiten die
Mönche in den klösterlichen Betrieben und in der Seelsorge.
Abtei Neuburg
Stiftweg 2
69118 Heidelberg
Zentrale
Fon: 06221 / 895-0
Fax: 06221 / 895-166
Klostergärten sind zauberhafte Oasen der Besinnung und Ruhe. Die
Mönche zogen nicht nur Heilpflanzen und Kräuter sondern
betätigten sich als Botaniker. Kein Wunder also, dass Mönche besonders
kundige Gärtner sind. Die Gärtnerei unserer Abtei setzt diesen Ruf
fort. Wir bietet in unserem Hofladen Blumen, Stauden und
Zubehör an.
Bio-Hofladen
Mönche - nicht nur sie - sollen nicht "unmäßig" essen. Das
heißt jedoch nicht, auf gute Speisen zu verzichten. Die
Benediktsregel ist auch in puncto Essen geradezu modern.
Speisen müssen stets frisch und so angerichtet sein, dass für jeden
Geschmack etwas dabei ist. Auf die Natürlichkeit und Frische der
Speisen wert zu legen, entspricht klösterlicher Lebensart. Der Hofladen
der Abtei bietet deshalb Lebensmittel u.a. aus ökologischem Anbau
an. Die Produkte stammen zum Teil aus eigener Herstellung
und anderen Klöstern.
Milch, Quark, Käse
frische und geräucherte Forellen aus eigener Zucht
Brot, Eier, Honig, Marmelade
Obst und Gemüse
Wein und Bier aus ökologischem und konventionellem Anbau, Klosterliköre
Unsere Klosterpforte ist geöffnet:
Werktags
- 9.15 Uhr bis 11.30 Uhr
- 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr
Sonntags
- 8.30 Uhr bis 9.15 Uhr
- 10.45 Uhr bis 11.30 Uhr
- 14.00 Uhr bis 15.45 Uhr
- 16.45 Uhr bis 18.30 Uhr
Zu diesen Zeiten und abends von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr kann man auch die Telephonzentrale erreichen.