Da die Konturen der Welt sich unablässig wandeln und unsere Kenntnisse
über die Veränderungen immer detaillierter werden, brauchen wir von
Zeit zu Zeit eine Bestandsaufnahme - der gerade von Le Monde
diplomatique herausgegebene Atlas der Globalisierung dokumentiert den
Status quo zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Der Vorrang des Wirtschaftlichen über das Politische tritt immer
deutlicher hervor. Organisationen wie der IWF, die Weltbank, die
Welthandelsorganisation oder die Organisation für Wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung haben enormen Einfluss
auf das staatliche Handeln gewonnen. Sie beherrschen in weiten Teilen
der Welt die Wirtschafts- und Handelspolitik, unabhängig von der
politischen Couleur der einzelnen Regierungen.
Dadurch verstärken sich auf vielen Gebieten die bestehenden
Ungleichheiten. Die Reichen - Staaten wie Individuen - sind reicher,
die Armen ärmer geworden.
Der Atlas der Globalisierung zeigt, wie die Dynamik und der Druck der
Globalisierung unzählige Bereiche der heutigen Gesellschaften verändert
haben.
Er zeigt die reduzierte Autonomie der Regierungen, den
Bedeutungsverlust der politischen Parteien, die Macht von Finanzmärkten
und Weltkonzernen, das Wuchern von Steuerparadiesen, die Verschuldung
der Länder des Südens, und - last not least: die Zerstörung der Umwelt.
Im Labyrinth der Gegenwart will der Atlas der Globalisierung ein
informierter und anregender Führer sein. Er lenkt den Blick auf die
großen Fragen, auf die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Entwicklungen, auf Umwelt und Kultur - sprich: auf unsere Zukunft.
Der Atlas der Globalisierung kommt in schöner, farbiger Aufmachung mit
192 Seiten und zahlreichen Abbildungen und ist ab sofort für 10 EUR zu
bestellen unter http://www.attac.de/material, telefonisch unter 069-900281-10 oder mit dem Rückmeldecoupon am Ende dieser Mail per Fax unter -99, per E-Mail unter info@attac.de