28.04.2006
IHK-Engagement stärkt Medien- und Eventakademie
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Karlsruhe begrüßt die Zusage von
Staatsminister Christoph Palmer, der Europäischen Medien- und
Eventakademie (EURAKA) die Tür für die Einrichtung von grundständigen
Studiengängen zu öffnen.
Bei seinem Besuch in der Baden-Badener Cité
und der EURAKA am vergangenen Montag hatte sich Palmer für die
Schaffung grundständiger Ausbildungsgänge ausgesprochen, sofern es
gelingt, die EURAKA auf eine plurale Trägerstruktur unter Einbeziehung
der Wirtschaft zu stellen.
Dieser Forderung entspricht bereits das bisher starke Engagement der
IHK Karlsruhe und ihres Bildungszentrums (IHK-BildungszentrumKarlsruhe
GmbH) in der EURAKA. Die IHK Karlsruhe ist bereits von Beginn an als
Gesellschafter an der EURAKA beteiligt. Die von Palmer jetzt geforderte
plurale Trägerstruktur ist damit bereits im Ansatz angelegt, so die IHK.
Die IHK ist jedoch nicht nur als Gesellschafterin am künftigen Wachstum
der EURAKA interessiert, sondern misst ihr als Kristallisationspunkt
für die weitere Entwicklung der TechnologieRegion Karlsruhe als
Medienstandort und als Einrichtung zur Deckung des wachsenden Bedarfs
an Fachkräften für Veranstaltungstechnik eine hohe strukturpolitische
Bedeutung bei.
Deshalb bringt sich die IHK neben ihrer gesellschafterlichen
Beteiligung auch über das IHK-Bildungszentrum ein. Dieses erbringt für
die EURAKA Geld- und Personalleistungen in Höhe von 75.000 Euro
jährlich, insbesondere dadurch, dass dessen Lehrgänge
"Meister/Meisterin für Veranstaltungstechnik" mit ca. 200 Teilnehmern
sowie der neu entwickelte Bildungsgang "Requisiteur" in die EURAKA
eingebracht wurden.
Als eine der großen Weiterbildungseinrichtungen der Region unterstützt
das IHK Bildungszentrum die EURAKA außerdem bei der Gewinnung neuer
Partner aus dem Bereich der privaten Weiterbildung und bei der
Entwicklung neuer Bildungsangebote.
So konnte auf Initiative der IHK
Karlsruhe in Kooperation mit der Berufsakademie Karlsruhe ein neuer
dualer Studiengang "Dipl.-Ing. (BA) für Veranstaltungs- und
Produktionstechnik" unter Beteiligung zahlreicher Unternehmen mit
bisher 20 Studenten neu ins Leben gerufen werden.
Da die EURAKA bereits jetzt auf drei Säulen beruht, der beruflichen
Grundausbildung, der beruflichen Weiterbildung sowie akademischen
Studiengängen, kann interessierten Unternehmen eine aktive
Mitgestaltung innerhalb der Akademie als zusätzliche Säule ermöglicht
und damit die Trägerstruktur verbreitert werden.
www.karlsruhe.ihk.de