23.09.2005
BandsInDerPfalz.de - 200 Bands und kein Ende in Sicht
Die Website BandsInDerPfalz, die der Herxheimer Diethard Wehn seit dem
Jahr 2000 im Internet betreibt, meldet einen neuen Rekord: Seit Mitte
August präsentieren sich 200 Pfälzer Bands aus den verschiedensten
Musikrichtungen auf diesem Portal. Von „A“ wie „Acoustic Twins“ bis „Z“
wie „Zebyne“ bekommt man hier einen umfassenden Überblick über die
Bands, die aus der Pfalz stammen bzw. dort auf den Weinfesten,
Stadtfesten oder in den Musikkneipen der Region unterwegs sind. Dazu
kommen noch 16 ehemalige Bands, deren Porträts in der Rubrik Ex-Bands
geführt werden.
Band Nr. 200 ist die Band Groperk aus Hauenstein. Wie alle anderen
Bands hat sie auf dem Portal eine eigene Seite, genannt Bandporträt,
mit dem sie sich und ihre Musik vorstellt. Von hier aus kann man in den
umfangreichen Terminkalender schauen, um die Termine dieser Band zu
sehen, oder auch zur jeweiligen Homepage der Band wechseln.
In Band Nr. 199 übrigens ist Website-Betreiber Diethard Wehn selber
aktiv: „Helen & The Poor Boys heißt unser Projekt. Unsere Liebe
gilt den Wurzeln aller Popmusik: den Klassikern der Rock’n’Roll und
Beat-Ära“, erzählt er. „Das ist unsere Musik, eine Musik, die damals in
den 50ern und 60ern die Generationen gespalten hat, heute aber diese
verbindet.“ Und so geht das Altersspektrum der Musiker in dieser Band
von 22 bis 55.
Die Bands, die sich auf der Website vorstellen, vertreten die
unterschiedlichsten Musikstile: Von Partyrock über Rap, Blues, Soul,
Swing, Metal, Tango und Folk bis hin zur typischen Tanzmusik ist alles
vertreten. „Es ist beeindruckend, was in der Musikszene der Pfalz alles
geboten wird“, sagt Diethard Wehn. „Es gibt keine Musikrichtung, die
hier nicht gespielt wird, und das meiste davon bewegt sich auf sehr
hohem Niveau.“
Und das, obwohl es gerade Newcomer-Bands nicht einfach haben, wie der
Website-Betreiber aus seinen Kontakten zu den Bands und auch aus
eigener Erfahrung zu berichten weiß. „Es gibt ein paar sehr bekannte
Bands, die immer wieder engagiert werden, weil die Veranstalter wissen,
dass dann viele Leute kommen“, erzählt er. „Unbekannte Bands dagegen
haben es schwer. Oft spielen sie in Kneipen vor einer Handvoll Leuten.
Und der ‚Verdienst’, wenn man überhaupt davon reden kann, ist auf dem
Niveau eines Ein-Euro-Jobs.“
So ist es für die allermeisten Bands vornehmlich die Liebe zur Musik,
die sie immer wieder in den Proberaum und auf die Bühnen der Region
treibt. Diethard Wehn, selber schon Anfang 50, kennt das aus
persönlicher Erfahrung: „Wer einmal mit Live-Musik angefangen hat, der
kommt so schnell nicht mehr davon los.“
Und so betreibt er auch die Website BandsInDerPfalz.de natürlich in
seiner Freizeit – neben Job, Familie und eigener Band. Und wie geht es
weiter? „Ich sehe noch lange kein Ende. Es stehen schon wieder 10 Bands
vor der Tür, die sich auf der Website präsentieren wollen, und die in
den nächsten Wochen drankommen. Und immer wieder melden sich neue. Es
bleibt interessant.“
Neben den Bandporträts und dem ausführlichen Livemusik-Kalender, der
meist zwischen 200 und 300 Termine enthält, findet man auf der Website
zusätzlich Kleinanzeigen rund um die Musik, ein Diskussionsforum,
aktuelle Bildergalerien von Bandauftritten sowie Informatives über
Verträge, die Musikrechteverwaltung durch die GEMA und vieles mehr.