In einem sehr heissen Sommer gab es einst in dem Dorf fast kein Wasser
mehr. Nur ein einziger Brunnen lieferte noch gutes Trinkwasser.
Damit nun dieser richtig verteilt würde und jeder seinen Teil bekäme,
liess der Bürgermeister den Brunnen verschliessen und eine Schelle
anbringen.
Durch diese wurde nun den Leuten mehrmals am Tag verkündet, dass der
Brunnen zum Wasserholen geöffnet sei. Sogleich eilten die Bewohner
herbei, um sich ihren Wasseranteil zu sichern. Nach diesem
Schellbrunnen nannte man bald das Dorf Schöllbrunn und später
Schöllbronn.