Über den plötzlichen und unerwarteten Tod des Thronfolgers wurde viel
gesprochen. Nachdem 1828 der ungewöhnliche Knabe Kaspar Hauser in
Nürnberg aufgetaucht war, wurde er mit dem gestorbenen Erbprinzen in
Karlsruhe in Verbindung gebracht. Grossherzog Karl und Stephanie hatten
einen kleinen Prinzen, der 3 Wochen nach seiner Geburt starb. Angeblich
wurde der Kronprinz jedoch aus seinem Kinderbettchen entführt und an
seiner statt ein totes Bauernkind aus der Umgebung gelegt. Man
vermutet, dass hinter dieser Aktion die Reichgräfin von Hochberg
steckte, die durch das Versiegen der rechtmässigen Linie der Zähringer
ihre eigenen Kinder auf den badischen Herscherthron heben wollte.
Aufgrund der Änderung des Badischen Hausgesetzes wurde ihr das dann
auch zugesprochen.
Über den plötzlichen und unerwarteten Tod des Thronfolgers wurde viel
gesprochen. Nachdem 1828 der ungewöhnliche Knabe Kaspar Hauser in
Nürnberg aufgetaucht war, wurde er mit dem gestorbenen Erbprinzen in
Karlsruhe in Verbindung gebracht. Grossherzog Karl und Stephanie hatten
einen kleinen Prinzen, der 3 Wochen nach seiner Geburt starb. Angeblich
wurde der Kronprinz jedoch aus seinem Kinderbettchen entführt und an
seiner statt ein totes Bauernkind aus der Umgebung gelegt. Man
vermutet, dass hinter dieser Aktion die Reichgräfin von Hochberg
steckte, die durch das Versiegen der rechtmässigen Linie der Zähringer
ihre eigenen Kinder auf den badischen Herscherthron heben wollte.
Aufgrund der Änderung des Badischen Hausgesetzes wurde ihr das dann
auch zugesprochen.
Der Kronprinz wurde nicht getötet, sondern jahrelang versteckt
gehalten. Ohne Kontakt zur Aussenwelt wuchs das Kind in einem
Kellerverlies ohne menschliche Zuwendung auf. Es bekam nur Wasser und
Brot, das Leben konnte eher als vegetieren bezeichnet werden. Als er
erwachsen wurde, wurde er auf dem Nürnberger Marktplatz bei Nacht und
Nebel ausgesetzt. Man brachte ihm sprechen bei, unterrichtete ihn und
führte psychologische Experimente mit ihm durch. Einige Zeit später
wurde er ermordet.
Die Spekulationen halten bis heute an. Es gibt überzeugte Befürworter
ebenso wie entschiedene Gegner der Thesen. Die Literatur zu diesem
Thema ist inzwischen auf über 1000 Publikationen angewachsen.