Und wie kommt der Podcast zu mir?
Grundsätzlich sollte, wer einen Podcast später auf seinem MP3-Player hören will, einen möglichst schnellen Internet-Anschluss besitzen. Denn Audio-Dateien können schnell mehrere Megabyte groß sein. Wer nun ein interessantes Podcast gefunden hat, der teilt dessen Internet-Adresse einem speziellen Programm, dem so genannten Podcatcher, mit.
Mit dieser Software können Sie sich automatisch Podcast-Dateien aus dem Internet herunterladen. Sie müssen sie nur abonnieren. Von diesem Zeitpunkt an lädt das Programm automatisch die Podcast-Sendungen, sobald sie veröffentlicht werden auf den Computer. Von dort aus können Sie dann einen MP3-Player überspielt werden.
Ein Klick genügt, der Rest passiert im Hintergrund. Der Podcasting-Hörer hat somit immer die aktuelle Ausgabe seines Lieblingsprogramms zur Hand und kann es anhören, wann er will. Zwar haben große Rundfunkanstalten das Podcasting bereits als neuen Verbreitungsweg entdeckt. Im Großen und Ganzen ähnelt die Podcasting-Welt kurze Zeit nach ihrer "Geburt" den Anfangstagen der Weblogs. Die meisten Produkte werden von Amateuren gestaltet. In diesem Angebot finden sich Perlen genauso wie Müll.
Warum Podcast?
Die Unabhängigkeit von Sendezeiten ist eines der Argumente für die Beliebtheit von Podcasts. Wenn Zeit dafür da ist, dann hört sich der Interessierte die Sendung an. Das kann auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen oder im Liegestuhl sein.
Im Gegensatz zum Radio, als Massen-Informations- und Unterhaltungsmedium ist Podcast eher ein Special-Interest-Medium, also: Auch für sehr begrenzte Interessengruppen gibt es Podcasts.
Podcasts im SWR
