Zugegeben - ein zentral beheiztes Hotelzimmer ist eine feine Sache.
Eine faszinierend andere Variante für alle, die das Abenteuer suchen
und Minusgrade nicht schrecken, liegt oberhalb von Scuol im Engadin auf
2300 Metern Höhe.
Im ersten Iglu-Dorf der Alpen auf Motta Naluns werden Gäste mit einer
grandiosen Aussicht, einem leckeren Fondue und einer heiss-kalten Nacht
im Schnee belohnt. Schon der Weg zur wohl ungewöhnlichsten Hotelanlage
der Welt ist ein Erlebnis. Von Scuol aus geht es mit der Bergbahn
zunächst bis auf 2150 Meter. Dort heisst es dann "hinein in die
Schneeschuhe".
Auf Yeti-Füssen stapfen die Feriengäste durch die tief verschneite
Weite zum von Eisskulpturen umsäumten Iglu-Dorf. Zwölf Schnee-Bauten,
durch Gänge miteinander verbunden, schaffen im Handumdrehen waschechtes
Eskimo-feeling. Zentrum ist das neun Meter breite und neun Meter hohe
Aufenthalts-Iglu. Nach dem Check-in bietet sich den Gästen ein
grandioses Schauspiel: Ein traumhafter Sonnenuntergang vom Logenplatz.
Exklusive Neuheit im Iglu-Dorf:
Die Sauna. Wer genug geschwitzt hat, geht zum Abkühlen einfach in den
Pulverschnee. Nach dem Saunagang wartet schon ein herzhaftes
Abendessen. Dick eingemummelt in Skianzug, Mütze und Schal macht er
Fondueplausch doppelt Spass. Mit einem gemütlichen Beisammensein am
Lagerfeuer klingt der Tag so langsam aus, Zeit, ins "Bett" zu gehen.
Im bis minus 32 Grad beständigen Expeditionsschlafsack auf Thermomatten
und Schaffellen hat das Sandmännchen leichtes Spiel. Ein letzter Blick
durchs Eisfenster auf den Sternenhimmel und die süssen Träume lassen
nicht lange auf sich warten. Nach einem reichhaltigen Frühstück im
nahegelegenen Resturant kehren die "Eskimos" am nächsten Tag wieder
hinab ins Tal.
Eine Übernachtung im Iglu-Dorf inkl. Schneeschuhwanderung, Fondueplausch, Getränke, Frühstückstee, Frühstück im Restaurant,
Schlafsack und Thermomatten kostet 140 Franken (ca. 93 Euro) pro Person.
Romantik Suiten für Verliebte
Übrigens: Wer es mal wieder so richtig romantisch mag, kann mit der
Liebsten oder dem Liebsten auch eine der beiden Romantik-Suiten buchen.
Im wahlweise mit Herzen oder Sternen verzierten Iglu mit weich
gepolsterten, herzförmigen Betten lässt sich der Alltag ganz schnell
ganz weit wegkuscheln. Im Preis von 470 Franken (ca. 313 Euro) pro Paar
ist vom Champagner zum Sonnenuntergang auf dem Romantik-Sitzplatz bis
zum Frühstückstee, der am Schlafsack serviert wird, alles inbegriffen.
Tel.: 0041 81 862 22 11
Die Ferienregion Engadin Scuol - Paradies für Schneeschuhläufer
Ob mit oder ohne Übernachtung im Iglu-Dorf - die Ferienregion Engadin
Scuol ist ein wahres Paradies für Schneeschuhläufer. Immer mehr
Urlauber nutzen die Möglichkeit, abseits des Pistenrummels die
Schönheit der Schweizer Bergwelt zu erleben und gleichzeitig körperlich
aktiv zu sein.
Scuol Tourismus hat auf den Trend reagiert und die schönsten
Schneeschuh-Wanderungen in einer neuen Broschüre zusammengestellt. Neun
verschiedene Routen, darunter die Fun-Tour mit Fondue- und
Schlittelplausch, laden ein, die beliebte Ferienregion mal auf ganz
andere Weise kennen zu lernen. Neben präzisen Routenbeschreibungen
enthält die Broschüre auch Kulinarik- und Schneeschuh-Tipps, Angaben zu
Anforderungsprofil, Dauer und Höhendifferenz sowie Kartenmaterial.
Die Broschüre ist erhältlich bei Scuol Information:
Tel. 0041 81 861 22 22
Fax 0041 81 861 22 23
e-mail: info@scuol.ch
Und was könnte es schöneres geben, als nach einer ausgedehnten
Schneeschuhwanderung in wohltuend warmes Wasser zu tauchen, Körper,
Geist und Seele im Römisch-Irischen Bad baumeln zu lassen oder sich
eine entspannende Massage zu gönnen? Im Engadin Bad Scuol mit seinem
umfangreichen Wellness-Angebot werden Müde ganz fix wieder munter.
Häufig gestellte Fragen
Kann ein Iglu zusammenbrechen?
Nein, die Iglu-Form verunmöglicht das. Es ist eine 3-D Form der bewährten Römerbrücken. Zusätzlich wird das IGLU-DORF mit diversen Schneeschichten vor der Sonne geschützt.
Wie gross ist ein Iglu?

Der Aufbau und Gestaltung der einzelnen Iglus variiert nach Standort. Die typischen Maße sind folgende:
Die Gänge sind 3,60 Meter hoch und 1 Meter breit. Ein Schlaf-Iglu ist 4,60 Meter hoch und 4 Meter im Durchmesser. Das Aufenthalts-Iglu hat einen Durchmesser von 9 Metern und wird nach der klassischen Iglu-Bau Methode erstellt. Die Maße können sich im Laufe des Winters ändern.
Zeichnung: Grundriss eines "typischen" Iglu-Dorfes
Wie funktioniert die Luftzufuhr?
Da gibt es verschiedene Faktoren. Der Schnee selbst hat einen grossen Anteil an Luft. Die Schlafplätze sind erhöht und somit sinkt der Stickstoff in die Kältegräben. Die Eingangstüre ist immer offen und durch insgesamt 3 Ausgänge kann die Luft zirkulieren. Die Räume sind sehr hoch und mit viel Sauerstoff gefüllt.
Wie lange dauert die Aufbauzeit?
Alle Iglus müssen jedes Jahr neu gebaut werden. Die Arbeiten beginnen in der Regel in November; an Weihnachten sind die eisigen Unterkünfte dann bezugsfertig. Die Bauteams müssen in dieser Zeit hart zupacken: Gut 3000 Tonnen Schnee sind beispielsweise nötig, um die Iglus auf der Zugspitze herzustellen. Daraus werden nicht nur die Schneeblöcke gesägt. Die Iglus werden zusätzlich noch mit verschiedenen Schneeschichten vor der Sonnenstrahlung geschützt, damit sie stabil bleiben.
Wer sich für die besondere Bauweise interessiert, kann sie vor Ort unter fachkundiger Anleitung erproben. Für ein Zwei-Personen-Iglu braucht man mindestens einen Tag.
Was gibt's zu essen?
Fondue ist das Standard-Essen im Iglu-Dorf. Wenn jemand aber Fondue nicht essen kann, haben wir Ausweichmöglichkeiten; zum Beispiel Gulasch oder Spaghetti. In solchen Fällen bitten wir Sie, uns dies frühzeitig mitzuteilen.
Was kriegt man zu trinken?
Die Getränkepalette führt von verschiedenen Tees, über verschiedene Arten von Punch, die auch mit etwas Geist angereichert werden können, bis zum selbstgebrauten Iglu-Glühwein. Zum Essen gibt es Weisswein und zum Verdauen ein "Verriesserli".
Am Morgen servieren wir ein Kräutertee an den Schlafsack. Gefrühstückt wird in einem nahegelegenen Restaurante.
Wie alt muss man sein?
Zeit-Inuit (Eskimos), die schon bei uns geschlafen haben, waren zwischen 19 Monaten und 82 Jahre alt. Also ...
Wird das Frühstück auch im Iglu eingenommen?
Nein, ein reichhaltiges Frühstück wird im Restaurant serviert.
Dürfen Tiere mitkommen?
Prinzipiell ja. Es dürfen jedoch nur Tiere mitgebracht werden, die Kälte gewohnt sind! Das Tier darf aber nicht in den Gruppenräumen schlafen und Sie müssen einen eigenen Schlafsack und Decken für Ihr Tier mitbringen. Wir bitte um frühzeitige Absprache.
Kann ich mein eigenes Iglu bauen?
Ja, wir stellen Ihnen gerne das Material zur Verfügung. Es ist auch möglich, einen Iglu-Bau Fachmann zu engagieren, der Ihnen die Iglu-Bautechnik zeigt und Ihnen hilft, mit der Motorsäge die Schnee-Blöcke zu schneiden. Für ein kleines Iglu benötigt man mindestens einen Tag. Darin können dann 2 Personen schlafen. Mehr...
Können auch Einzelpersonen im IGLU-DORF übernachten?
Klar! Alle sind herzlich willkommen und werden in die Gruppen miteinbezogen.
Gibt es auch Einzelzimmer?
Zimmer für 1 Person bieten wir nicht an. Gerne können Sie jedoch eine Suite zur Alleinbenutzung buchen. (Der Preis ist allerdings der gleiche wie für 2 Personen.)
Worauf schlafe ich?
Auf dem Schneebett liegt eine 8 cm dicke Isolation, auf der eine Schicht Schaumstoff platziert wird. Abgerundet wird das Schlafvergnügen mit Schaffellen.
Sollte ich meinen Schlafsack selber mitbringen?
Nein, wir stellen Ihnen einen Expeditions-Schlafsack, der bis minus 40 °C beständig ist, zur Verfügung.
Auf welche Temperaturen habe ich mich einzustellen?
Generell hat der Schnee eine Temperatur von 0°C und ist ein hervorragendes Isolationsmaterial. Wenn Menschen in einem Iglu schlafen, wärmen sie dieses auf etwa +2°C auf. Weiter wird das Quecksilber auf ca. 8°C erhöht, wenn zusätzlich gekocht wird. Draussen kann es nach Sonnenuntergang winterlich kalt werden. Dies ist dann die beste Gelegenheit ein Holzfeuer unter sternenklarem Himmel zu machen, an dem Sie sich aufwärmen, Geschichten erzählen und Glühwein trinken können.
Wie viele Iglus gibt es?
Das typische Iglu besteht beispielsweise aus 16 Iglus: 6 Gruppen-Schlafräume, 5 Romantik-Iglus, ein Küchen-Iglu, ein Vorrats-Iglu, ein Guide-Iglu, ein Aufenthalts-Iglu und ein WC-Iglu. Das Design und Aufteilung varriert nach Standort.
Zeichnung: Grundriss eines "typischen" Iglu-Dorfes
Gibt es eine Toilette?
Ja, es gibt zwei Schneethrons mit integrierten Chemietoiletten.
Wie wird gekocht?
Alle Speisen und Getränke werden auf dem Gasherd zubereitet.
Ist es für jedermann/frau möglich, im IGLU-DORF zu übernachten?
Ja, das Iglu ist so eingerichtet, dass alle ein gutes Erlebnis in der Natur haben.
Wie funktioniert die Sauna?
Besuchen Sie unsere Sauna-Info-Seite.
Gibt es eine Dusche?
Informationen über Duschmöglichkeiten finden Sie auf unseren Sauna-Info-Seite.
Werden im Laufe des Abends Gruppenaktivitäten angeboten?
Nein, aber wir organisieren ein Apéro, ein Lagerfeuer mit Miraculix-Zaubertrank, Fondue, Kartenspiele und Musik. Ausserdem bieten wir die Möglichkeit zur Sauna bzw. Whirlpoolbenutzung an (je nach Standort) und wer will, kann eine Rutschpartie auf dem Bob mitmachen.
Was muss ich mitbringen?
Das ist je nach Angebot unterschiedlich und ist jeweils beim entsprechenden Angebot unter der Rubrik "Mitbringen" erwähnt.
Kann ich mein Gepäck irgendwo lagern?
Ja, nach Absprache mit ihrem Guide besteht die Möglichkeit, das Gepäck an der Bergstation zu lagern. Genauere Angaben zu den Lagermöglichkeiten können Sie den Merkblättern auf den Seiten der jeweiligen Standtorte entnehmen.
Sind die IGLU-DÖRFER rollstuhlgerecht?
Mit einer Begleitperson ist eine Iglu-Übernachtung für einen Rollstuhlfahrer kein Problem. Wichtig ist nur zu beachten, dass wir uns durch den Schneefussboden auf relativ unebenem Gelände befinden. Durch die unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten sind einige Treppenstufen in unseren Iglu-Dörfern. Die Betten sind auf Kniehöhe gebaut und leicht zugänglich. Der Weg zur Toilette hat Stufen.
Informationen unter:
Tel.: 0041 81 861 20 00
Fax: 0041 81 861 20 01
www.iglu-dorf.com
www.scuol.ch
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