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07.01.2006
Ketchup
Die Grundlage für diese exotischen Spezialitäten sind frische oder
getrockneteFrüchte und Gemüse, bei manchen kommen noch Zwiebeln und
Chilischotendazu. Mit Essig, Zucker und Gewürzen werden die Zutaten
nahezu breiigeingekocht, können jedoch einige festere Frucht- oder
Gemüsestückchenenthalten.
Hinweise für die Sauce:
Einen guten und nicht zu scharfen Essig, am besten Wein- oder Obstessig, verwenden.
Auf absolute Sauberkeit bei der Herstellung und beim Abfüllen achten.
Gereinigte Gläser auf keinen Fall abtrocknen, sondern nach dem Spülen
gründlich mit heißem, klarem Wasser ausspülen und umgedreht auf
einem sauberen Küchentuch abtropfen lassen.
Am inneren Rand von Twist-off-Deckeln mit einem Finger entlang fahren
und so prüfen,ob die Dichtung beschädigt ist. Bei Gläsern mit
Glasdeckeln prüfen, ob es Absplitterungen gibt.Beim Einfüllen der
kochend heißen Zutaten die Gläser auf ein nasses Tuch stellen, damit
sie nicht zerspringen.
Die Gläser immer randvoll füllen und sofort verschließen.Vor dem Öffnen Chutneys und Relishes mindestens zwei, am besten vier
Wochen an einem kühlen, dunklen Ort ruhen lassen, damit sich ihr Aroma
voll entfalten kann.Angebrochene Gläser im Kühlschrank aufbewahren und
bald verbrauchen.
Ketchup, Chutneys, Relishes und Saucen ganz heiß randvoll in Flaschen
oder Gläser füllenund sofort luftdicht verschließen, damit keine
schädlichen Keime eindringen können,die den Inhalt zum Gären bringen
oder Schimmel verursachen.Nur kleine Gläser oder Flaschen verwenden, da
selten größere Mengen auf einmal verbraucht werden!
Ketchup
Ketchup, die dicke Würzsauce, stammt aus Ostasien, genauer Ostindien,
enthält aber dort einen Extrakt aus Fisch und Schalentieren. In
Indonesiengibt es heute noch eine dickflüssige Sojasauce, die Ketjap
genannt wird.Unser Ketchup hat damit allerdings keine Ähnlichkeit mehr.
Eindeutschstämmiger Siedler in Pittsburg/USA hat ihn im 19. Jahrhundert
zu demgemacht, was er heute ist, nämlich eine süß- sauer
abgeschmeckteTomatensauce. Von den USA über England verbreitete sich
Ketchup in ganz Europa, und seit den sechziger Jahren ist er auch in
Deutschland bekannt.Hamburger, Bratwurst oder Pommes ohne Ketchup - das
ist für viele undenkbar.Bei uns ist Ketchup "Klassik" aus Tomaten und
in dieser Version in jederFastfood - Küche zu finden. Leider ersticken
die roten, immer gleichschmeckenden Saucen so manches Gericht, und
wahre Feinschmecker mögensich deshalb davon distanzieren. Von einem
guten Ketchup aus vollreifenSommertomaten, gewürzt mit frischem
Basilikum oder vielleicht auch mit Currybeziehungsweise Tabasco,
sollten jedoch auch Sie einmal probieren.
Also warum nicht auch einmal ein eigenes, hausgemachtes Ketchup
kreieren.So können Sie Ihr eigenes Ketchup ausprobieren und abschmecken
- das macht bestimmt eine Menge Spaß.Am Ketchup scheiden sich die
Geister. Die einen mögen kaum eine Mahlzeitohne die rote Sauce, andere
verbannen sie vollständig aus ihrer Küche.Letzteres hat er aber
eigentlich auch nicht verdient, denn aus reifen,vollaromatischen
Tomaten mit raffinierten Gewürzen versehen, ist das selbstgemachte
Tomatenketchup eine kleine Delikatesse.Beim Ketchup muss die Grundmasse
auch nicht immer unbedingt ausTomaten, Zucker, Gewürzen und Essig sein
- es gibt auch z. B. Paprika-,Nuss- oder Champignon - Ketchup.
Hier nun an einem Beispiel die einzelnen Arbeitsschritte:
1.
1 kg reife Strauchtomaten waschen und 1 halbieren. Stielansätze
herausschneiden, die Tomaten in Stücke schneiden, mit 80 ml
Weißweinessig in einen Topf geben.
2.
2-3 Knoblauchzehen und 1 Zwiebel schälen, würfeln, mit 40 g Zucker, 1
Prise Ingwer, Muskatnuss, Pfeffer, Salz in den Topf geben. 1 Stunde
köcheln lassen.
3.
Die Ketchupmasse durch ein Haarsieb streichen (passieren). Nochmals
in
den Topf geben, aufkochen lassen und abschmecken.
4.
Die gespülten Gläser oder Flaschen auf eine nasses Küchentuch setzen.
Den Heißen Ketchup einfüllen und in diesem Zustand verschließen. Kühlaufbewahren.
Tipps:
Der Ketchup spritzt beim Einkochen sehr, deshalb sollte man einen hohenTopf nehmen und diesen mit einem Spritzschutz abdecken.
Unabdingbar für das Gelingen sind vollreife, aromatische Tomaten. Sonst
lohntsich all die Mühe nicht. Man sollte den Ketchup im Kühlschrank
aufbewahren.Ungeöffnet hält er sich ca. drei Monate.
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