26.11.2007
Die wichtigsten Zutaten für Kuchen und Plätzchen
Anis:
Mit seinem süßlich-würzigen Geschmack verleiht er Weihnachtsgebäck
ein unverkennbares Aroma. Anis wird als ganzer Samen oder in Pulverform
angeboten und sollte sparsam verwendet werden, da das Aroma sehr
intensiv ist. In kleinen Mengen ist er auch in Lebkuchengewürz
enthalten. Unverzichtbar in Anisplätzchen und Springerle.
Bittermandeln
Bei der Weihnachtsbäckerei sind sie mit ihrem extrem bitteren Geschmack
vor allem für die Herstellung von Stollen und Marzipan unentbehrlich.
Doch Vorsicht - Bittermandeln enthalten giftige Blausäure und dürfen
deshalb nur äußerst sparsam verwendet werden. Auch sollte man sie
sicher vor Kindern aufbewahren.
Gewürznelken
Die getrockneten Blütenknospen des Gewürznelkenbaums mit ihrem
intensiven Aroma sind im Ganzen oder zu Pulver gemahlen erhältlich. Sie
sind auch Bestandteil des Lebkuchengewürzes.
Haselnüsse
Es gibt sie ganz, gehackt, gehobelt oder gemahlen. Haselnusskerne
lassen sich ganz einfach schälen: im Backofen rösten, bis die Schale
leicht abblättert, und mit einem sauberen Küchentuch abrubbeln.
Hirschhornsalz
Zum Lockern von flachem Gebäck aus schweren, zuckerhaltigen Teigen, wie
beispielsweise für Lebkuchen, ist dieses Backtreibmittel besonders
geeignet. In hohen Gebäckstücken hingegen verbleibt meist ein Rest
Ammoniak, der den Geschmack stark beeinträchtigt.
Honig
In Lebkuchen- und Honigkuchenteigen ist er unverzichtbare Zutat. Honig
wird je nach pflanzlicher oder geographischer Herkunft in verschiedene
Sorten eingeteilt. Im heißen Wasserbad wird fester Honig wieder flüssig.
B
Er ist als Wurzel, kandiert oder zu Pulver gemahlen im Handel
erhältlich. Frischer Ingwer ist am aromatischsten und deshalb dem
gemahlenen vorzuziehen. Kandiert eignet er sich gut zum Verzieren von
Gebäck und Pralinen. Ingwer hat einen sehr intensiven, fast scharfen
Geschmack, deshalb sollte man ihn beim Backen ganz sparsam einsetzen.
Kardamom
Als ganze Kapseln oder gemahlen wird dieses Gewürz aus der
Ingwerfamilie angeboten. Kardamom mit seinem frischen, zitronenartigen
Duft gibt Stollen, Lebkuchen und Spekulatius ein ganz
charakteristisches Aroma.
Kokosflocken
Durch ihren hohen Fettgehalt sind sie nur begrenzt haltbar. Am besten kühl und lichtgeschützt lagern.
Koriander
Für die Weihnachtsbäckerei wird er in kleinen Mengen gemahlen verwendet.
Auch in Lebkuchengewürz ist Koriander enthalten.
Korinthen
Die kleinen, fast schwarzen Weinbeeren stammen vorwiegend aus griechischem Anbau.
Lebkuchengewürz
Es besteht aus einer Mischung aus Anis, Sternanis, Nelken, Kardamom,
Muskatblüte, Muskatnuss, Piment, Vanille und Zimt. Diese Gewürzmischung
ist für die Zubereitung von Lebkuchenteig unentbehrlich - es sei denn,
man mischt sie selbst zusammen.
Marzipanrohmasse
Sie besteht aus Mandeln, Zucker und Mandelöl.
Die Marzipanrohmasse ist fertig im Handel erhältlich, man kann sie jedoch auch selbst herstellen.
Mohn
Gemahlener Mohn wird schnell ranzig, deshalb sollte man ihn immer erst
kurz vor Gebrauch mahlen. Dafür gibt es spezielle Mohnmühlen, doch eine
Getreidemühle oder ein elektrischer Zerkleinerer tut's auch.
Muskatblüte
Die getrockneten Fäden des Samenmantels der Muskatnuss sind milder und
feiner im Geschmack als die Muskatnuss. Zum Backen wird Macis, wie die
Muskatblüte auch heißt, gemahlen verwendet.
Muskatnuss
Wegen ihres intensiven Aromas sollte man sie sparsam verwenden.
Piment
Man bezeichnet ihn auch als Nelkenpfeffer. Sein Aroma erinnert an
Nelke, Muskat und Zimt. Die kugeligen Beerenfrüchte eines
Myrtengewächses sind ganz oder gemahlen im Handel erhältlich.
Pinienkerne
Die ungeschälten, getrockneten Samen junger Pinienzapfen haben ähnlich
wie Mandeln einen angenehm süßlich-milden Geschmack. Da Pinienkerne
relativ teuer sind, verwendet man sie überwiegend zum Verzieren von
Gebäck.
Pistazien
Die kleinen grünen Früchte des Pistazienbaums haben einen lieblichen Geschmack.
Sie sind stark ölhaltig und werden deshalb schnell ranzig. Aus diesem Grund sollte man sie nicht zu lange lagern.
Pottasche
Wird vor allem als Backtreibmittel für Honigkuchen und Weihnachtsgebäck
verwendet. Sie entwickelt ihre Triebkraft bereits beim Ruhen des Teigs
vor dem Backen.
Rosinen
Die getrockneten Weinbeeren gibt es von ganz hell bis dunkelbraun, je
nach Herkunft. Zur Konservierung werden sie teilweise geschwefelt. Dies
muss jedoch auf der Packung vermerkt sein.
Rübensirup
Er wird aus dem Saft frischer Zuckerrüben gewonnen und vorzugsweise zum Süßen dunkler Lebkuchenteige verwendet.
Safran
Die getrockneten Blütennarben einer Krokuspflanze haben einen
honigartigen Geschmack. Gebäck bekommt durch Safran ein feines Aroma
und wunderbare Farbe.
Schokolade und Kuvertüre
Ob gerieben, geraspelt oder geschmolzen - weiße und dunkle Schokolade
sowie fetthaltige Kuvertüre sind ein Muss in der Adventsbäckerei. Als
Füllung oder Glasur verfeinern sie Plätzchen.
Sternanis
Die sternförmig angeordnete Samenfrucht eines Magnoliengewächses hat
ein intensives, bitter - süßliches Aroma. Sternanis wird zum Backen
gemahlen verwendet und im Ganzen zum Verzieren.
Sukkade
Orangeat und Zitronat werden in drei Varianten angeboten: unzerkleinert
mit Zucker oder ohne Zuckerglasur und in Würfel geschnitten. Am
aromatischsten ist die ganze glasierte Schale, wenn man sie kurz vor
dem Gebrauch in kleine Würfel schneidet.
Sultaninen
Die kernlose, etwas größere Variante der Rosine ist meist etwas weicher und fleischiger als diese.
Süßungsmittel
Es muss nicht immer weißer Zucker sein. Gerade in der
Weihnachtsbäckerei kann man auch braunen Zucker, Honig oder Sirup
verwenden
Vanille
Als ganze Schoten, aus denen das Mark herausgekratzt wird, Bourbon -
Vanillezucker oder Vanillinzucker mit künstlichem Aroma im Handel. Die
Schoten gibt's auch gemahlen als Vanillepulver.
Walnüsse
Sie eignen sich gut zum Verzieren. Gemahlen geben sie Gebäck eine fein - herbe Note.
Zimt
Das wohl wichtigste Weihnachtsgewürz ist in Stangen oder zu feinem
Pulver gemahlen auf dem Markt. Zimt ist Hauptbestandteil des
Lebkuchengewürzes.