Dating Cafe - Testsieger Singlebörsen 0_0_120x60 Logo




Werbung, Bannerwerbung
Tips, Tipps
Firmeneintrag
Newsletter
Impressum
Artikelsuche:
Adressensuche:
Archiv, Archive
Ausflugtipps, Ausflugsziele
Ausstellungen
Auto, Verkehr
Bauen, Wohnen
Buch, Bücher
Burg, Burgen, Schloss, Schlösser
Erotik
Essen, Trinken
Events, Veranstaltungen
iFamile, Kind, Kinder
Gastronomie, Restaurants, Hotel, Hotels
Geld, Beruf, Jobs
Handwerk
High-Tech, Technik
Kirche, Kirchen, Kloster, Klöster
Kust, Kultur
Lifestyle, Wellness
Medien, Bildung
Medizin, Gesundheit
Messe, Messen
Museum, Museen
Musik, Tanz
Personen, Persönlichkeiten
Politik, Nachrichten
Rat, Info
Recht, Justiz
Reise, Reisen
Rezept, Rezepte
Sage, Sagen, Legende, Legenden
Shopping, Einkaufen
Sport, Fitness
TV, Kino, Film
Weisheiten
Wetter, Meteorologie
Wissen
Witze, Witziges
Workshops, Kurs, Kurse

08.06.2005
Handeln für das Klima



Die Bundesregierung betrachtet die weltweiten Umweltveränderungen und den Klimawandel als eine der größten Herausforderungen. Mit Maßnahmen auf internationaler und nationaler Ebene versucht sie Ursachen und Auswirkungen zu stoppen. Die Umweltbehörde der Vereinten Nationen, UNEP, hat aus Anlass des gestrigen Internationalen Umwelttages einen Foto-Atlas herausgebracht, der weltweite Umweltveränderungen dokumentiert.


Die Satellitenaufnahmen dokumentieren unter anderem die fortschreitende Zersiedlung von Natur in Spanien oder die Rodung von Wäldern und die Verdorrung von Landstrichen im Iran. Eingriffe wie diese beeinträchtigen den Wasserhaushalt und tragen zum Klimawandel bei.

Die Bundesregierung sieht die globalen Veränderungen - insbesondere des Klimas -als eine der größten Herausforderungen der Menschheit an. Zusammen mit Partnerstaaten und im Gefüge der internationalen Organisationen EU und UNO hat sie Strategien und Maßnahmenpakte zur Bekämpfung von Umweltzerstörung entwickelt. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt. Es gilt, die sozialen, wirtschaftlichen, ökologischen und politischen Strukturen gleichzeitig weiterzuentwickeln.

1. Klimawandel stoppen

Hamunsee im Iran 1976
Mit dem Schwinden der Wälder gehen nicht nur wichtige wirtschaftliche Potentiale und Erholungsräume verloren. Auch die Fähigkeit der Erde, das Klimagift Kohlendioxid zu resorbieren, nimmt ab. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sind die weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen vorläufigen Schätzungen zufolge im Zeitraum 1990 bis 2003 um über 19 Prozent gestiegen. Dagegen konnten die Staaten, die das Kyoto-Protokoll gezeichnet haben, ihre gesamten Treibhausgasemissionen im Zeitraum 1990 bis 2002 um rund 6 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990/95 reduzieren.

 Mit dem Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls am 16. Februar 2005 gelang ein Durchbruch für den internationalen Klimaschutz. Dies war auch ein Erfolg der deutschen Umweltpolitik - die Bundesregierung hat sich mit Nachdruck für die entscheidende Ratifikation durch Russland eingesetzt. Mit dem von 150 Staaten getragenen Kyoto-Protokoll gibt es erstmals eine völkerrechtlich verbindliche Begrenzung des Ausstoßes von Treibhausgasen und entsprechende Verpflichtungen für eine Reihe von Industrieländern.

 Die Bundesregierung hält - im Einklang mit den Empfehlungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen - eine Weiterentwicklung der Kyoto-Ziele und Aktionsfelder über 2012 hinaus für erforderlich. Sie schlägt der EU in diesem Zusammenhang ein Reduktionsziel von 30 Prozent bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Basisjahr 1990 vor und erklärt sich unter dieser Voraussetzung zu einem Beitrag von minus 40 Prozent bereit. Dabei ist zu prüfen, ob der bislang nicht erfasste grenzüberschreitende Flug- und Schiffsverkehrs einbezogen wird, ohne Wettbewerbsverzerrungen herbeizuführen.

2. Den Wandel in der Energiepolitik herbeiführen
Globaler Klimaschutz steht und fällt mit der globalen Energiepolitik. Durch menschliches Handeln verursachte Treibhausgase sind zum großen Teil eine Folge der energetischen Nutzung fossiler Brennstoffe. Die Internationale Energieagentur erwartet bis 2030 einen um 60 Prozent höheren Energiebedarf, sofern sich an der heutigen Energiepolitik nichts ändert. Die Schwellen- und Entwicklungsländer setzen aber bei ihrer industriellen Entwicklung noch in hohem Maße auf fossile Energieträger und veraltete Technologien. Dies führt dazu, dass annähernd 70 Prozent des weltweiten Anstiegs an CO2-Emissionen bis 2030 in diesen Ländern erwartet werden.

Der weltweite Ausbau von erneuerbaren Energien wie Wasser-, Wind- und Solarkraft, aber auch Biomasse und Geothermie bietet neben Effizienzsteigerungen und Energieeinsparungen eine weitere Option, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu vermindern. Darüber hinaus trägt die Nutzung erneuerbarer Energien zur Diversifizierung der Energiebezüge bei und erhöht damit die Versorgungssicherheit. Mit der internationalen Konferenz "renewables 2004" in Bonn und dem dort beschlossenen Aktionsprogramm hat die Bundesregierung dem weltweiten Ausbau der erneuerbaren Energien einen starken Anschub gegeben.


3. Eine starke Umweltorganisation schaffen

Das Jahr 2005 ist ein Schlüsseljahr für die internationale nachhaltige Entwicklung. Bei der 60. UNO-Generalversammlung im September 2005 werden die Staats- und Regierungschefs Fortschritte und weiteren Handlungsbedarf zur Erreichung der globalen Entwicklungsziele feststellen. Wichtige Reformen zur Stärkung der UNO stehen an. Die Bundesregierung will dabei auch die Politik für nachhaltige Entwicklung stärker institutionell verankern. Gemeinsam mit ihren EU-Partnern setzt sie sich daher für die Aufwertung von UNEP zu einer vollwertigen UN-Umweltorganisation (UNEO) mit Sitz in Nairobi ein.

4. Zu Hause mit gutem Beispiel vorangehen

Den eigenen Ausstoß von C02 mindern

Die in Deutschland getroffenen Maßnahmen, um das Klima zu schützen, greifen. Bis zum Jahr 2003 konnten die Treibhausgasemissionen um 18,5 Prozent im Vergleich zu den Emissionen im Jahr 1990 verringert werden. Mit dem EU-weiten Handel mit CO2-Zertifikaten, der am 01.01.2005 begonnen hat, haben sich die Rahmenbedingungen für den Klimaschutz auch in Deutschland grundlegend geändert.

Rund 1.849 Anlagen der Industrie und Energiewirtschaft, die circa 58 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verursachen, nehmen am Emissionshandel teil. Sie haben 2004 ihre Emissionsberechtigungen für 2005 bis 2007 erhalten und werden damit ihre CO2-Minderungsverpflichtungen erfüllen. Die Bundesregierung hat die Anreize dabei so gesetzt, dass Emissionsminderungen durch Investitionen in modernste Technik kosteneffizient erreicht werden.

Energieeffizienz erhöhen

Die Politik der Bundesregierung zur Stärkung der Energieeffizienz setzt sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite an. Ein wichtiges Instrument auf der Angebotsseite ist die Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der deutschen Wirtschaft zur Minderung der CO2-Emissionen und der Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung in Ergänzung der Klimavereinbarung vom 9.11.2000. Sie wird durch das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz flankiert. Ein weiterer Schwerpunkt ist der effizientere Einsatz von Kohle und Gas in der Stromerzeugung.

 Auch auf der Nachfrageseite wurden in den letzten Jahren insbesondere beim energiesparenden Bauen große Fortschritte erzielt. Das belegen die Erfolge, die in den letzten Jahren bei der Reduktion des Wärmebedarfs im Gebäudebereich gelangen. So hat sich etwa der spezifische Heizölenergieverbrauch in zentral beheizten Mietwohnungen seit 1970 von ursprünglich über 400 kWh/m2 und Jahr bis Ende der 90er Jahre auf Werte um 200 kWh/m2 und Jahr halbiert. Heute liegt er bei etwa 170 kWh/m2. Die Energieeinsparverordnung, die Bereitstellung von Fördermitteln für Klimaschutzmaßnahmen im Gebäudebestand (KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm) sowie verbindliche Energieausweise für den Gebäudebestand bei Verkauf oder Vermietung (mit Modernisierungsempfehlungen) helfen, Energieeinsparpotenzial zu nutzen.

Die erneuerbaren Energien nutzen

Die Nutzung erneuerbarer Energien hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Der Anteil dieser Energieformen am Bruttostromverbrauch erhöhte sich von rund 8 Prozent im Jahre 2003 auf 9,3 Prozent 2004. Der Beitrag zur Kraftstoffversorgung stieg von rund 1,2 auf 1,6 Prozent und im Wärmemarkt wurden rund 4,2 Prozent erreicht. Im Stromsektor ist der steigende Anteil erneuerbarer Energien maßgeblich auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zurückzuführen.

 Im Wärmemarkt wirkt das Marktanreizprogramm für die Förderung erneuerbarer Energien als Antriebsmotor für ihre vermehrte Nutzung. Insgesamt wurden über das Programm seit seinem Start bis Ende 2004 Investitionen von rund 3,3 Milliarden Euro umgesetzt. Ziel der Bundesregierung ist es, im Wärmemarkt bis 2010 einen Anteil der Erneuerbaren Energien von mindestens 10 Prozent zu erreichen.

Kontext

>> Das Kyoto-Protokoll
>> UN-Umweltprogramm UNEP
>> Globale Energiewende kommt voran




Startseite - Archiv - Top-Tipps - Wir über uns - Artikel veröffentlichen - Werbung - Newsletter - Hotels - Tickets - Routenplaner - Adressen-Suche - Suchhilfe Artikel - Suchhilfe Adressen - Aktuelle Artikel - Impressum



Die 20 aktuellsten Artikel bei click2day:

Profiboxen Europatitelkampf - November 2008 - Karlsruhe

Prinz - S - Szene Café - Karlsruhe

Whisky Seminar „Malt“ mit Probe und Buffet - Forum Culinaire - Kochschule Offenburg

Presseschau - Deutschland

Brugger & Schüle - Heilpraktiker - Karlsruhe

Tanz als Gebet - Workshop - November 2008 - Kloster Neusatz - Bühl

Lust auf Genuss 2008 - Internationale Genuss-Messe - Stuttgart

Deutscher Multimedia Kongress 2008 - Stuttgart

24. Internationales Reitturnier - German Masters - Stuttgart

Arktische Kaltluft auf dem Vormarsch - erster ernsthafter Wintereinbruch immer wahrscheinlicher

Mineralien-, Fossilien-, Schmucktage - November 2008 - Ettlingen

Linke- Politiker lässt wikipedia.de sperren

Konzert "Orgel plus... Trompete!"

Gottselig entschlafen und prunkvoll begraben - Schloss Weikersheim

TV Tipps am Wochenende

Olympia Apotheke am Kolpingplatz - Karlsruhe

ZKM - November 2008 - Karlsruhe

Landhaus Ettenbühl - Bad Bellingen

Schlemmer-Brunch - Beim Schupi - d'Badisch Bühn

Musik-Quiz - Beim Schupi - Karlsruhe


VHS Wissembourg
Grenzüberschreitende Kurse und Exkursionen

Deutschlandfunk
SWR 2 Eckpunkt
SWR 2 Forum
SWR 2 Wissen
SWR Hörspiele





Ausstellungen
Buchvorstellungen
Burg + Schloss
Denkmäler
Geschichte - Adel
Geschichte
Geschichten
Kirche + Kloster
Künstler
Messen
Museen
Sagen + Legenden
Orte
Personen
Presseschau
Skulpturen
Wissen
Zitate

Werbemöglichkeiten:
BASIC (kostenlos)
BASIC XL
PROFI
PREMIUM
PREMIUM PLUS

pdf-Formular
Firmen-Eintrag
Bannerwerbung

Newsletter bestellen