08.01.2007
Klimawandel: 22 Grad in New York, zu viel Schnee in Japan und Moskau zu warm
Dieser Winter ist nicht nur in Deutschland zu warm. In New York wurden 22 Grad gemessen, in Boston 20 Grad Celsius. Gründe liegen im Treibhauseffekt, so die Rutger-Universität. Die Temperaturen liegen zwei Prozent über dem 30-jährigen Durchschnitt.
In Denver dagegen fallen Unmengen von Schnee, es kommt zu Schneelawinen und Hilfskräfte sind mit den Naturgewalten überfordert. Auch in Japan fällt ungewöhnlich viel Schnee (bis zu 80 cm in 24 h), was den Luft-, Schienen- und Straßenverkehr einschränkt.
In Europa ist es für die Jahreszeit zu warm, Temperaturen um den Gefrierpunkt gibt es erst in Island. Z.B. wären für Moskau minus zehn Grad normal, es herrschen aber knapp über Null Grad. Die kommenden Tage in Deutschland bleiben unverändert mild.