Exsistenz der Göttin "Ostara" nicht belegbar / keine vorchristliche österliche Tradition.
Das christliche Osterfest hat seinen Ursprung im jüdischen Passah: der
Auszug der Kinder Israels aus derm "ägyptischen Sklavenhaus" wird
gefeiert.
Bis um die Mitte des 20. Jahrhunderts war die Auffasung verbreitet, das
Wort Ostern leite sich von einer germanischen Frühlingsgöttin "Ostara"
ab. Inzwischen ist wissenschaftlich geklärt, dass eine "Ostara"
unbewiesen und auch nicht historsich belegbar ist, sie ist durch
Rückschluss entstanden, indem angenommen wurde, Ostern müsse sich auf
eine solche Gestalt zurückführen lassen. Der wohl älteste literarische
Beleg für das Wort "Ostern" findet sich bei Beda Venerabilis 738 mit
"Eostro".
Das Wort bedeutet Morgenröte und ist von dem Wortstamm
"ausos" abgeleitet, der im Griechischen zu "eos", Sonne, und im
Lateinischen zu "aurora", Morgenröte, geführt hat. Im Altdeutschen
bildete sich Eostro zu "östarum" und im Altenglischen zu "eastron". Der
kirchenlateinische Begriff "Pascha" oder "Passah" wurde jedoch seit
jeher mit Ostern gleichgesetzt.